Eigentlich sollte Potemkin am Pfingstmontag in Köln laufen, doch daraus wurde kurzfristig nichts.
Anstatt dem Listenrennen in der Millionenstadt wird neunjährige Gruppe I-Sieger nun in der Landeshaupstadt Düsseldorf ein Rennen bestreiten, dass sich an Pferde richtet, die seit dem 1.9 keine zwei Rennen gewonnen haben. Der Vorjahressieger des Großen Preis der Wirtschaft (Gr.III) in Dortmund trifft es hier über 1700 Meter durchaus einfacher an, doch ein Spaziergang für den im Besitz von Klaus Allofs und dem Gestüt Fährhof stehenden New Approach-Sohn ist dennoch nicht unbedingt vorprogrammiert.
Denn die Konkurrenz ist nicht zu unterschätzen.(zum Rennen) Da wäre beispielsweise Auenwolf aus Dr. Andreas Boltes Quartier. Immerhin Ausgleich I-Sieger der Vorsaison, oder auch dessen Trainingsgefährte Fulminato, immerhin Ausgleich I-Dritter im Jahr 2019 und einst gruppeplatziert. Dann wäre da noch Manipur, (Markus Klug) der nicht nur den Konditionsvorteil hat, weil er der einzige Starter im Sechser-Feld ist, der 2020 bereits Rennen bestritt, sondern auch schon einen guten zweiten Rang im Ausgleich I erzielte.
Gespannt darf man auch auf Trainingsgefährtin Diajaka, die 2018 als Zweijährige drei Siege sammelte, so viele wie kein anderes zweijähriges Pferd in der damaligen Saison, und Wildfang (Hans-Jürgen Gröschel) sein, der sich 2019 um diese Jahreszeit zweimal äußerst souverän durchsetzte.
Außerdem steht ein hochinteressanter Ausgleich I auf dem Düsseldorfer Programm, unter anderem geben Shining Emerald und Degas dort ihre Premiere in einem Handicap-Rennen. (zum Rennen)