Mit 7,3:1 notierte Guido Scholzes Bahnsieger am Toto unerklärlich hoch, als sich für den ersten Ausgleich III an der 1500 Meter-Startstelle die Boxen öffneten. Hatte er doch bei seinem letzten Start einem vielleicht noch nicht erfassten Pferd den Vortritt lassen müssen und war selbst vor einem späteren Sieger geblieben.
Sei es drum…der It´s Gino-Sohn in den Farben seines Besitzers lieferte Start-Ziel eine tadellose Vorstellung ab, kam unter seiner Reiterin Wenke Falland eigentlich zu keinem Zeitpunkt des Rennens in Gefahr (zum Video). Die glückliche Reiterin kurz nach dem Rennen: „Er macht das alles von alleine, er ist ja auch alt genug und weiß wie das geht. Wir hatten ein optimales Rennen, vorne freie Fahrt. Das Hufgetrampel der Konkurrenz wurde auf der Geraden nicht mehr lauter.“ Die Ränge zwei und drei sicherten sich in der genannten Reihenfolge Rose of Eden und Saxonia.
Das zweite mittlere Handicap (2200 Meter) ging eine halbe Stunde später an den 3,0:1-Favoriten Kliff, der nach perfekt serviertem Rennverlauf eingangs der Geraden aus dem erweiterten Vordertreffen an der Innenkante nach vorne stieß und das Rennen früh sicher hatte (zum Video). Im Sattel des von Roland Dzubasz in Berlin trainierten Siegers saß Bauyrzhan Murzabayev. Almolonga und Antipolis landeten auf den Plätzen. Murzabayev: „Zuletzt war ich eingeklemmt, heute hatte ich von Anfang an eine Topposition und die Lücke ging dann auch rechtzeitig auf.“












