Stefan Hahne kommt dieser Tage gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Erst am Samstag holte sich Flamingo Girl ein Listenrennen für ihren Besitzer, am Donnerstag gab es dann gleich den nächsten Black Type-Treffer. Wieder in einer Black Type-Prüfung für dreijährige Stuten, diesmal war Sunny Queen die beeindruckende Siegerin für das Gespann Henk Grewe/Stefan Hahne. Im Göddert Sybrecht-Erinnerungsrennen zeigte die Camelot-Tochter nach einem alles andere als glatten Rennverlauf eine beeindruckende Leistung, die sie an der Seite ihrer Stallgefährtin Flamingo Girl in den Favoritenkreis für den Henkel Preis der Diana spülen sollte.
Nach einem mehr oder weniger verpatzen Start sah es überhaupt nicht so aus, als würde die 2,3:1-Favortin am Ende der geforderten 2000 Meter den Zielpfosten als Erste passieren. Unter Andrasch Starke („Unterwegs sah sie überhaupt nicht wie die Siegerin aus“) war sie früh unter Druck, dennoch konnte sie sich unterwegs an der Innenseite und zwischen den Pferden nie wirklich verbessern. Doch der Schlussbogen bildete dann den Wendepunkt für Sunny Queen. Von ihrem Reiter an die Außenseite beordert war die vom Anahita Stables gezogene Stute auf freier Bahn ganz schnell im Vordertreffen auszumachen und löste sich dann auch im Verlauf der Geraden in überlegener Manier von ihrer Gegnerschaft (zum Rennen)
Auch sie machte, genau wie ihre Stallgefährtin am vergangenen Wochenende den Eindruck, dass ihr jeder weiterer Meter noch mehr entgegen kommen sollte. Oder wie Henk Grewe es nach dem Rennen ausdrückte: „Ich denke, dass wir da ein schönes Diana-Pferd haben!“
Hinter der Siegerin lief auch die Brümmerhoferin Americana (Sarah Steinberg/Rene Piechulek) ein tolles Rennen und wurde Zweite. Die Adlerflug-Tochter untermauerte die Form ihrer Besitzer an diesem Tag. A Racig Beauty unter Clement Lecoeuvre, die zweite Waffe des Grewe-Quartiers vervollständigte die Dreierwette.












