Nach Johnson-Rede – Sport in GB weiter ungewiss

Am Sonntag richtete sich Großbritanniens Premier Boris Johnson in einer Rede an die Nation an seine Landsleute. In seiner Ansprache ließ er verlauten, dass die geltende Ausgangssperre bis Juni verlängert wird. Großbritannien ist mit 31.855 Toten (Stand Sonntag) eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Ländern in Europa.

Jedoch sprach Johnson bereits von Lockerungen – wie etwa in Deutschland – und stellte dazu einen Drei-Stufen-Plan für die Gesellschaft auf in dem es um die Wiedereröffnung von Grundschulen, Hotels und der Gastronomie geht. Doch vom Profisport im Königreich war in seiner Rede nichts zu hören. Zwar hat die British Horseracing Authority (BHA) bereits einen groben Plan für die Wiederaufnahme des Rennsports gestrickt, ein genaues Datum steht allerdings noch aus. Und so bleibt auf der Insel auch der Rennsport zunächst weiter in der Warteschleife verbleibt.

Allerdings trafen sich Vertreter des Rennsports in der vergangenen Woche mit Regierungsmitgliedern, um den Re-Start voranzutreiben. Diskutiert wurden u.a. ähnliche Vorgehensweisen wie in Deutschland oder auch Frankreich, wo der Rennsport am heutigen Montag wieder startete. Heute wollen sich erneut Vertreter des britischen Rennsports treffen, um weitere Schritte zu planen. Doch ob hier schon der Durchbruch für den britischen Rennsport erzielt wird, ist alles andere als sicher.

 




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