Der am heutigen Mittwoch herausgegebene Plan für den Neustart des Rennsports basiere bei allen Unwägbarkeiten, die die aktuelle Lage mit sich bringt, auf verlässlichen Annahmen.
Das hat Jan Pommer, Geschäftsführer von Deutscher Galopp, am Mittwoch bei einer telefonischen Pressekonferenz bestätigt. „Wir haben Indizien und unseren Plan mit Bleistift und nicht mit Zaubertinte geschrieben.“
Was Pommer damit zum Ausdruck bringen wollte, war klar: es ist im Moment, wie in allen gesellschaftlichen Bereichen, eine „Fahrt auf Sicht“ und Situationen ändern sich von Tag zu Tag. Aber man sei guten Mutes, und habe eben auch die erwähnten Indizien, dass es am 1. Mai wieder losgehen kann mit Rennen ohne Publikum auf deutschen Rennbahnen. Sicher sei das natürlich alles nicht.
„Wir haben eine zweischichtige Motivation für dieses Programm. Natürlich geht es darum, dass der Rennsport als solches jetzt so schnell wie möglich fortgesetzt wird. Aber eine wichtige Motivation in diesem Zusammenhang ist vor allem auch die Berufsausübung aller am Rennsport beteiligten“, so Michael Vesper als Präsident von Deutscher Galopp bei der gleichen Gelegenheit.
„Im Übrigen glauben wir nicht nur, den Neustart zum 1. Mai verantworten zu können, sondern wären auch jetzt schon in der Lage, den Vorgaben der Behörden auf den Rennbahnen nachkommen zu können.“













