Mit den Park Express Stakes (Gr.III/77.500 Euro) stand am Montag das erste Patternrennen der irischen Flachsaison an. Mal davon abgesehen, dass sich der Galopprennsport dieser Tage sowieso in Richtung der grünen Insel orientiert, war die Stutenprüfung aus deutscher Sicht besonders interessant. Denn mit Hamariyna befand sich eine Tochter von Sea The Moon im Feld. Und die vierjährige Stute aus dem Besitz des Aga Khans zeigte eine starke Leistung. Trotz des ‚Top-Weights‘ von 64,4 Kilo und einer neunmonatigen Pause wurde die von Michael Halford trainierte Stute als 17:1-Außenseiterin am Ende Zweite.
Unterwegs wurde sie von Jockey Ronan Whelan im Mitteltreffen gehalten, in der Geraden von Naas griff sie dann weit außen an und musste sich am Ende der 1600-Meter-Strecke nur knapp der Siegerin Lemista (Ger Lyons/Chris Hayes) geschlagen geben. Lemista, eine Raven’s Pass-Tochter, zahlte am Toto neunfaches Geld. Dritter wurde Trainingsgefährtin Even So, die als Favoritin an den Ablauf gekommen war.
Hamariyna galt im Vorjahr lange als klassische Hoffnung für die Irish Oaks, nachdem sie im Mai das Derrinstown Stud 1,000 Guineas Trial (Gr.III) gewonnen hatte. Doch nach ihrem enttäuschenden Abschneiden im Naas Oaks Trial auf Listenebene stellte man bei ihr Nasenbluten fest. Ihre Saison wurde frühzeitig beendet.
Nach ihrem starken Laufen zum Auftakt ins Jahr 2020, scheint die Entscheidung richtig gewesen zu sein, dass man die Gr.III-Siegerin noch nicht in die Zucht intergriert hat. Man darf gespannt sein, wohin ihr Weg noch führen wird.













