Der zweite von insgesamt vier Läufen ist vorbei und Sibylle Vogt konnte sich zur Halbzeit eine hervorragende Ausgangsposition sichern.
In der 1600-Meter-Prüfung auf Handicapebene wiederholte sie ihren Podiumsrang aus dem Auftaktlauf und wurde wieder mit einem Außenseiter dritte. Diesmal ritt sie den achtjährigen Dubawi-Sohn Lawrence, der als 51:1-Außenseiter an den Ablauf kam. An den ersten beiden Pferden war leider kein Vorbeikommen. Eine noch bessere Position verhinderten Sun Hat, der US-Jockeyikone Mike Smith den ersten Sieg bescherte und Seif Alsharq unter Mickaelle Michel waren etwas zu stark.
Von dem erneut starken Abschneiden zeigte sich Vogt selbst ein wenig überrascht: „ ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so gut lufen würde. Ich hatte meinen ersten Ritt als die stärkste Chance eingeschätzt. Aber der Ritt gerade, Laurence, war auch nicht schlecht – aber über weitere Wege. Aber ich kam jetzt zweimal von hinten und wir haben die vor uns schön fertig gemacht. Das ist natürlich auch schön anstrengend. jetzt haben wir noch zwei – ich hoffe ich gewinne noch eins. Dann sieht es gar nicht mal schlecht aus, dann ist alles drin“.
Nach dem zweiten Lauf führen Lisa Allpress und Mike Smith die Wertung an mit jeweils 15 Punkten an, die es pro Sieg gibt. Sibylle Vogt liegt mit 14 Punkten, jeweils sieben pro Ritt, auf dem dritten Rang. Der Punkteschlüssel verteilt sich wie folgt: Für die ersten fünf Plätze pro Rennen gibt es in absteigender Reihenfolge 15,10,7,5 und 3 Punkte.
Mit einer weiteren Top-Platzierung oder gar einem Sieg wäre die deutsche Vertreterin also in einer glänzenden Position, erneut für beste Referenzen deutscher Jockeyamazonen im internationalen Vergleich zu sorgen. Schon in den Vorjahren konnten deutsche Jockeyamazonen sich international immer wieder stark auszeichnen, wenn man beispielsweise an die Weltmeister-Titel von Rebecca Danz und Esther-Ruth Weißmeier denkt.












