Andreas Suborics zum Kölner Sandbahn-Streit

Zu den Diskussionen rund um die Renovierung der Kölner Sandbahn haben wir auch mit Andreas Suborics gesprochen.

Er sagt folgendes: „Die jetzige Situation ist für alle Beteiligten unangenehm und hilft eigentlich keinem weiter. Fakt ist aber, dass in den drei Jahren, in denen ich als Trainer hier in Köln tätig bin, die Sandbahn entweder renoviert, ausgebessert oder eben neu gebaut werden musste. Das heißt auf Deutsch, dass wir in den letzten drei Jahren die Sandbahn nie für die komplette Saison nutzen konnten. Da ist es doch das Recht einen jeden Besitzers seinen Unmut darüber zu äußern, und daher ist das Statement von Herrn Sauren, Herr Schmitt solle seine Pferde woanders trainieren lassen, für mich unverständlich, geschäftsschädigend und unprofessionell. Außerdem wäre der Verlust von Herrn Schmitt als Kunden – jeder einzelne Pferde-Besitzer in unserem Sport ist ein Gewinn – für meinen Betrieb immens, und sicherlich auch für den Rennverein.  

Es ist auch richtig, dass die Arbeiten in der Woche vor Weihnachten schon eingestellt worden sind, wenn der Zeitplan bis Ende Januar eingehalten werden kann, ist das auch kein Problem. Die weiße Sandbahn kann für ruhige Arbeit gut genutzt werden, und es ist auch richtig, dass sie seit zwei Monaten in einem besseren Zustand ist. Aber zur Vorbereitung in die neue Saison ist sie nicht ausreichend. Grundsätzlich muss ich sagen, dass Rennbahnverwalter Otto Möde mit seinem eingespielten Team hier in Köln sein bestes gibt, da klappt die Zusammenarbeit prima, und auch die Kommunikation mit Geschäftsführer Philipp Hein ist in Ordnung. Es gab in den letzten Monaten noch einige Diskussionen in Sachen des Sandes, der neu aufgebracht wird. Zunächst sollte es der gleiche sein wie bisher, aber wir Trainer haben für einen anderen Sand plädiert, der dann jetzt auch kommen wird, nachdem auch ein Experte sich für diesen neuen Sand ausgesprochen hatte.

Abschließend möchte ich sagen: unser Sport ist so klein, dass wir wirklich alle an einem Strang ziehen sollten, und ich hoffe, dass 2020 dieses Problem in Köln auf gute, friedliche Art und Weise gelöst werden wird.“

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