Pecheur verwandelt Kistenritt und verkürzt

Glück muss man haben. Reiter Maxim Pecheur hatte es am Sonntag in Dortmund. Denn eigentlich hatte er im dritten Rennen, der ersten Abteilung des Ausgleich IV über 1950 Meter, gar keinen Ritt.

Doch kurzfristig konnte er den auf Stefan Richters Napston – geplant war Martin Seidl – wahrnehmen und gewann. Nach einem klugen Ritt aus dem Vordertreffen heraus kämpfte er mit dem Samum-Sohn die Klein-Stute Thunder Light nieder und sicherte sich damit Jahrestreffer Nummer 98 (Zum Video).

Gleichzeitig stellte er damit den alten Abstand auf Bauyrzhan Murzabayev wieder her, der im Kampf um das Jockey-Championat als einziges (mit 107 Treffern) vor ihm liegt. Auch die Anhänger des Dresdner Siegers in den Farben von Steffen Molks durften sich freuen, denn am Toto notierte dieser bei einer Quote von 22,8.

Eine gute halbe Stunde später hätte Murzabayev dann fast gleich wieder nachgelegt. Doch mit der von Dr. Andreas Bolte für Rüdiger Blase trainierten Feuerlilie kam er einfach nicht an Schirkan (Jozef Bojko, 5,6) vorbei. Der Hamond-Sohn in den Overbeck-Farben siegte in der zweiten Abteilung des 1950 Meter-Handicaps für Trainer Marco Klein. Taron belegte beim Debüt für Mario Hofer den Bronzerang (Zum Video).

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