Noch sind es vier Renntage, die in diesem Jahr in Deutschland über die Bühne gehen werden. Doch die wichtigsten Entscheidungen, die der Champions 2019, sind (weitestgehend) gefallen. Einzig bei den Jockeys ist noch etwas drin, gleichwohl Bauyrzhan Murzabayev den Sekt schon einmal kaltstellen kann. Vier Renntage vor Schluss führt der Kasache gegen Maxim Pecheur komfortabel mit neun Siegen Vorteil. 106 zu 97 steht es im Titelkampf der Berufsrennreiter. Pecheur braucht also ein kleines Wunder, um Murzabayev noch vom Thron zu stoßen. Dennoch gebührt beiden Reitern jetzt schon großer Respekt für den spannenden Kampf um die Jockey-Krone, der die gesamte Saison mitbestimmt hatte.
Die übrigen Titel sind indes ganz sicher vergeben. Henk Grewe wird bei den Trainern (Flach) sein erstes Championat holen. Bei den Hindernis-Trainern konnte Anna Schleusner-Fruhrieb ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Ihr Vater Volker Schleusner ist dementsprechend auch wieder Champion der Besitzer in der Sparte „Hindernis“. Auch Lucien van der Meulen schaffte bei den Besitzertrainern den erneuten Titelgewinn.
Über das begehrte Doppelchampionat (Züchter und Besitzer) darf sich das Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann freuen. „Das ist etwas ganz Besonderes“, sagte Ostermann anlässlich einer Story für das „Album des deutschen Rennsports“.
Und das sind die weiteren Titelträger des Jahres 2019:
Jockey (Hindernis): Pavel Slozil
Auszubildende: Gijs Snijders
Amateurrennreiter: Kevin Woodburn
Amateurrennreiterin: Laura Giesgen













