Die Klassiker 2020 fest im Blick

Es ist kein Geheimnis, dass eines der großen Zukunfts-Ziele des designierten Trainerchampions Henk Grewe der Sieg im Deutschen Derby ist. Und wenn man sich an seine legendäre Zweijährigen-Saison 2019 zurückerinnert, sollte er im kommenden Jahr für dieses Unterfangen gut gerüstet sein. Gestern stand dann auch der erste Streichungstermin für das 151. Blaue Band an. Von 96 möglichen Teilnehmern blieben 88 stehen (wir berichteten). Davon sind stolze elf im Grewe-Stall beheimatet, was einem Anteil von 12,5 Prozent entspricht.

Grewe: „Das sieht aktuell ganz gut aus. Über Winter kann sich natürlich vor allem bei den Zweijährigen zwar einiges verändern, aber ich denke Stand jetzt schon, dass wir sehr gut aufgestellt sind. Das Derby kann kommen.“

Ähnlich stark könnte der ehemalige Jockey am ersten August-Sonntag im 162. Henkel-Preis der Diana vertreten sein. Hier sind es ebenfalls 11 Vertreterinnen im nach dem ersten Streichungstermin noch 111-köpfigen Aufgebot, die unter seiner Obhut stehen. „In diesem Jahr lief es in der Diana leider etwas unglücklich für uns. Egal, das haben wir abgehakt und starten 2020 einen neuen Angriff. Ich bin mir sicher, dass auch unter den noch nicht gelaufenen die eine oder andere interessante Kandidatin schlummert. Mal schauen wer es dann letztlich auf den Grafenberg schafft“, so Grewe gegenüber GaloppOnline.de über sein aktuelles Diana-Lot.

In Sachen Klassiker gibt es übrigens noch einen Trainer, der zumindest der Anzahl seiner möglichen Kandidatinnen und Kandidaten nach auch mit guten Hoffnungen in die Winterpause gehen kann. Die Rede ist von Markus Klug. Im Derby hat der Heumarer Coach noch elf Eisen im Feuer, in der Diana sind es unglaubliche 18 Stuten, die für ihn nach Diamanta noch für die Titelverteidigung in Frage kommen.        

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