Das wird nicht leicht für die deutschen Ladies, wenn sich am Sonntag gegen 15.15 Uhr die Startboxen für den zur Listenklasse zählenden Stadt Baden-Baden Cup (1400 Meter, 25.000 Euro) öffnen. Zu sechst treten sie gegen qualitativ und quantitativ (neun) hochwertige Konkurenz aus dem Ausland an. Genauso sehen es auch die aktuellen Wettmärkte, die sämtlich von einem Auslandssieg ausgehen. Vor allem wohl auch deswegen, weil die Leistungen der heimischen Vertreterinnen im Vergleich nicht unbedingt überzeugen können.
Einer, der weiß, wie es geht, ist der französische Spitzentrainer Henri-Alex Pantall. Der Black Type-Spezialist schickt die Godolphin-Stute Wishfully ins Rennen. Ebenfalls aus Frankreich reisen Wasmya (Francis-Henri Graffard) und Yanling (Matthieu Palussiere) an. Bei drei Starts zuletzt zwei Siege erringen konnte Erstgenannte und gilt bei den Bookies aktuell als Favoritin. Aus England schickt Sir Mark Prescott die Exceed And Excel-Tochter Miss Celestial über den Kanal. Nach Athenian im Jahr 2014 – damals wurde die Prüfung noch unter dem Namen Coolmore Stud Baden-Baden Cup gelaufen – könnte sie für den zweiten Sieg ihres Trainers in diesem Rennen sorgen.
Womöglich auf dem gleichen Schiff wie die Prescott-Stute werden Heavenly Holly (Hugo Palmer) und Adelante (George Baker) ein Plätzchen einnehmen. Beide wohnen etwa in der gleichen Straße wie ihre Reisegefährtin und gehören ebenfalls auf jeden Wettschein. Aus dem heimischen Aufgebot werden Dominik Mosers Clear For Take Off und dem Wöhler-Duo Power Zone und Ghislaine die größten Chancen eingeräumt Bezüglich Letztgenannter hat man sich vielleicht an den Ausgang der Prüfung im letzten Jahr erinnert. Damals triumphierte für Trainer Waldemar Hickst Peace in Motion. Sie trug ebenfalls die Farben von Dr. Christoph Berglar.













