Hickst: „Im Training zeigt er gar nichts“

Alounak galt 2018 als große Hoffnung für das Derby, doch musste er das Blaue Band auslassen. Am Samstag nun hat sich der Camelot-Sohn aus dem Besitz von Darius Racing endlich den mehr als verdienten Gruppesieg geholt und gewann in Iffezheim den 64. Preis der Sparkassen Finanzgruppe (zum Video).

Auf dem Weg dorthin probierte man gewiss auch einiges aus, doch nun scheint man das Rezept für den Vierjährigen gefunden zu haben. „Er hatte eine Fissur, deswegen konnte er lange nicht laufen. Den Fehler, den wir zwischenzeitlich gemacht hatten, war, dass wir immer gedacht hatten, 2400 Meter wäre die beste Distanz, weil er wie ein 4000 Meter-Pferd gezogen ist. Aber ich glaube das war ein Denkfehler. Die Strecken wie heute scheinen deutlich besser zu passen“, sagte Darius Racings Manager Holger Faust nach dem Rennen.

„Im Training zeigt er gar nichts. Er ist ein Pferd, das seine Leistung immer im Rennen abruft“, erklärte Trainer Waldemar Hickst. Gemischte Gefühle hatte dagegen Henk Grewe, Trainer des zweitplatzierten Be My Sheriff. „Er ist nach der Pause super gelaufen. Er hatte ein paar Kleinigkeiten, aber nichts Schlimmes, deswegen ist er in die Pause gegangenen. Es ist natürlich ein bisschen ärgerlich und traurig, wenn man so knapp verliert.“

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