Gegen 16.15 Uhr Ortszeit war es im Al Rayyan Park soweit. Die Boxen zur H.H. The Emir’s Trophy, dem Highlight des H.H. The Emir’s Sword Festivals, öffneten und 15 Kandidaten machten sich auf die 2400 Meter, um für lokalen Gruppe I-Lorbeer und ein Gesamtpreisgeld von einer Millionen Dollar zu streiten.
Letztlich war es von Henri-Alex Pantall für H.H. Scheich Abdullah Bin Khalifa Al Thani trainierte French King, der sich Klasse-Jockey und Publikumsliebling Start-Ziel gegen den ebenfalls in Frankreich trainierten Royal Julius (Jerome Reynier/Gerald Mosse) und Aidan O’Briens Hunting Horn (Ryan Moore) durchsetzen konnte. Erst das vierte Geld in dem Millionenrennen ging an den zweifachen Sieger The Blue Eye, der den Hattrick nicht perfekt machen konnte.
Es war eine Meisterleistung von Olivier Peslier, der an der Spitze das Tempo immer wieder geschickt forcierte. „Er kam gleich gut aus der Maschine“, so der Jockey weiter. Als um den letzten Bogen auf die 400 Meter lange Zielgerade ging, machte Peslier seinen Partner flott. Gleich der erste Satz des vierjährigen French Fifteen-Sohnes aus der Zucht der Umm Qarn Farm saß. Einmal weit vor den Pferden marschierte der spätere Sieger immer weiter, zwar sah Ryan Moore auf Hunting Horn einmal kurz gefährlich aus, doch letztlich reichte es für den irischen Galopper „nur“ zu Platz drei, denn auch Royal Julius bekam noch Flügel. „Wir wissen, dass er ein gutes Pferd ist“, so noch einmal Olivier Peslier. „Wir wollten eigentlich im letzten Jahr mit ihm im Qatar Derby laufen.“
Keine Rolle spielte dagegen der Ex-Deutsche Noor Al Hawa. Der in diesem Rennen zweimal zweitplatzierte Makfi-Sohn wurde Achter, Eduardo Pedroza und Pazeer belegten Rang neun und Adrie de Vries wurde auf Duke of Dundee Siebter.












