Zwei Jahre hintereinander stellten Markus Klug und das Gestüt Röttgen die Derbysieger. Nach Windstoß im Jahr 2017 folgte in der vergangenen Saison sein Halbbruder Weltstar.
Und wer den Champion-Trainer kennt, der weiß, dass er auf den Derby-Hattrick brennt. Einer seiner Hoffnungsträger für das IDEE 150. Deutsche Derby heißt Dschingis First. Seine Brüder Destino und Dschingis Secret wurden Zweiter respektive Dritter im wichtigsten deutschen Zuchtrennen. Und eben dieser Dschingis First, der in Besitz von Horst Pudwill steht, zeigte sich am Samstag den Gästen des alljährlichen Züchtertreffs auf Gestüt Röttgen. Der Soldier Hollow-Sohn ist zwar noch sieglos, doch enttäuscht, wie viele meinten, war Klug mit dem ersten Auftritten des damals Zweijährigen keineswegs. „Ich war überhaupt nicht enttäuscht“, so der Champion-Trainer. „Vor allem wenn man bedenkt, dass seine Brüder zweijährig bei ihren ersten Starts teilweise überhaupt nichts mit den Ausgängen der Rennen zu tun hatten.“ Zwar gewann Destino als Youngster, aber seine große Zeit kam erst in der Folgesaison. Etwas anders Dschingis First. Dieser wurde bei seinem Debüt Zweiter, konnte sich dann aber im Ratibor-Rennen bereits auf Gruppe III-Ebene platzieren.
„Er könnte in Krefeld im Busch-Memorial anfangen, aber wahrscheinlich beginnen wir im Bavarian Classic“, sagte Klug weiter. Das Rennen in Riem könnte dem Steher Dschingis First aus der Zucht des Gestüts Park Wiedingen von der Distanz her natürlich eher entgegen kommen. „Man darf auch nicht vergessen, dass er natürlich noch in einem Sieglosen-Rennen starten dürfte“, schloss Markus Klug ab.












