Sonntag in einer Woche ist es soweit. Dann steht auf dem Rennplatz in Weidenpesch das Saisonhighlight des Kölner Rennjahres auf der Karte. Zum 56. Mal wird der zur Gruppe I zählende und mit 155.000 Euro dotierte Preis von Europa entschieden. Bis zur letzten Streichung sind es noch vier Tage, aber bereits am Donnerstag kündigte Andreas Wöhler auf seiner Homepage an den sechsjährigen Fastnet Rock-Sohn Torcedor aus dem Besitz von Australian Bloodstock nachzunennen.
Auf dem Weg in Richtung Melbourne Cup macht man also noch Station in der Domstadt. „Die ursprüngliche Planung war, dass der Wallach heute schon nach England in die Quarantäne geht und in Australien ein Rennen zur Vorbereitung für den Melbourne Cup bestreitet um die lange Pause seit seinem letzten Start zu überbrücken. Da wäre zeitlich nur Caulfield in Betracht gekommen aber der Trainer meint, die Bahnführung könnte Torcedor nicht unbedingt liegen. So wird er nun in Köln aufgeboten und wird erst anschließend nach England reisen. Als Reiter wurde Jamie Spencer, der ihn dann auch später im Cup reiten soll, verpflichtet“, schreibt Wöhler auf seiner Seite.
Ohne die geplante Nachnennung befanden sich am Donnerstag noch 17 Pferde im Preis von Europa. Ein Kandidat, der von Henk Grewe trainierte Khan, ist bereits mit Jockey angegeben, Clement Lecoeuvre wird reiten.













