Ohne Chance auf die Titelverteidigung war am Sonntag in Deauville im Grand Prix de Deauville (200.000 Euro) der Gruppe II über 2500 Meter der in Mitbesitz von Heiko Volz stehende Tiberian.
Unter Olivier Peslier sah man den Schützling von Alain Couétil stets im hinteren Teil des kleinen siebenköpfigen Feldes. Im Einlauf war dann früh zu erkennen, dass es für den Vorjahressieger nicht weiter nach vorne gehen wird. Letztlich passierte er die Ziellinie auf fünften Platz, verdienete aber immerhin noch Geld.
Der Sieg ging an den favorisierten Loxley (24:10). Der von Charlie Appleby für Godolphin trainierten New Approach-Sohn, zuletzt schon in Deauville im Prix Cavalassur (LR) erfolgreich, ging unterwegs an dritter Stelle und war im Einlauf gleich zu Stelle. Rang zwei ging an den Außenseiter Master’s Spirit (Jérôme Reynier/Pierre-Charles Boudot) vor dem lange führenden Co-Favoriten Salouen (Sylvester Kirk/ Silvestre de Sousa).
Loxley stammt übrigens aus der von Graf und Gräfin von Stauffenberg gezogenen Nayef-Tochter Lady Marian, die 2008 in den Farben des Gestüts Hachtsee u.a. Zweite im Henkel-Preis der Diana wurde und die in Paris den Prix l’Opera gewinnen konnte. Trainiert wurde sie damals von Werner Baltromei. Noch in diesem Jahr kaufte Godolphin Lady Marian auf der December Sales von Newmarket für 1,8 Millionen Guineas.












