Neun Deutsche für das Arc-Wochenende genannt

Für die Grupperennen im Rahmen des Arc-Meetings in ParisLongchamp war am Mittwoch Nennungsschluss. Bei der Veranstaltung, die am 6. und 7. Oktober nach zwei Jahren, in denen sie in Chantilly ausgetragen wurde, wieder an ihren angestammten Platz zurückkehrt, gibt es neben dem mit fünf Millionen dotierten Monstre-Rennensechs weitere Gruppe I-Rennen, und vier Gruppe II-Prüfungen auf dem Programm. Und für diese wurden insgesamt neun Pferde aus deutschen Quartieren eingeschrieben.

Am Samstag, dem ersten Meetingstag, könnten im Prix Dollar, den vor zwei Jahren Andreas Wöhlers Potemkin gewann, die von Jean-Pierre Carvalho trainierten Palace Prince und Diplomat an den Start kommen, denn beide bekamen eine Nennung für das mit 200.000 Dollar dotierte Gruppe II-Rennen über 1950 Meter. Beide findet man aber auch im Aufgebot für den Prix Daniel Wildenstein, der über die Meile führt, ebenfalls Gruppe II-Status hat, und die gleiche Dotierung aufweist, wie der Prix Dollar.

Ein Pferd aus Deutschland findet man auf der Nennungsliste für den Prix de Royallieu, das Gruppe II-Rennen über 2500 Meter für die dreijährigen und älteren Stuten, in dem es um 250.000 Euro geht. dabei handelt es sich um die von Jens Hirschberger für das Capricorn Stud trainierte Barista, die Fünfte aus dem Henkel-Preis der Diana.

Am Arc-Tag ist neben dem Hauptrennen der Prix de l’Opera für die dreijährigen und älteren Stuten das Highlight. In diesem Jahr ist die Gruppe I-Prüfung über 2000 Meter mit einer halben Million Euro dotiert. Um die Siegprämie von 285.700 Euro könnten sich in dem Gruppe I-Rennen die von Jean-Pierre Carvalho trainierte Diana-Siegerin Well Timed, ihr Runner Up aus Düsseldorf, Henk Grewes Night of England, und Stall Nizzas Navaro Girl aus dem Quartier von Peter Schiergen, die gerade Dritte im Prix Jean Romanet in Deauville war, bewerben (zum Langzeitmarkt).

Und auch für den Prix de la Foret, das mit 350.000 Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 1400 Meter, kommt ein Trio aus hiesigen Ställen in Betracht. Dabei handelt es sich um Holger Renz‘ Millowitsch aus dem Stall von Markus Klug, die Brümmerhoferin Celebrity aus dem Quartier von Dominik Moser, und Axel Kleinkorres‘ Grand Vintage, der für den German Racing Club an den Start kommt.

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