Realeza im BBAG Diana-Trial Start-Ziel knapp voraus

Ein Listenrennen an einem Montag, der kein Feiertag ist. Das ist sicher eine Seltenheit im deutschen Turf. Doch am Montag wurde auf dem Mülheimer Raffelberg genau das geboten, als das BBAG Diana Trial gelaufen wurde, mit 25.000 Euro dotiert, über 2000 Meter führend, und definitiv das letzte Black Type-Rennen für die dreijährigen Stuten vor dem Henkel-Preis der Diana.

Und die Black Type-Prüfung war ein echter Thriller, als bis zum Ziel mehrere Pferde für den Sieg in Frage kamen. Doch der ging letztlich an die von Andreas Wöhler für die Siftung Gestüt Fährhof trainierte Realeza, die sich unter Jozef Bojko nach einem Rennen von der Spitze aus knapp mit einer Nase Vorsprung gegen die enorm stark endende Viva Gloria ins Ziel retten konnte (zum Video).

Dichtauf waren als Dritte und Vierte auch Henri-Alex Pantalls Amaranthe und Attention Run aus dem Stall von Axel Kleinkorres, die auch nur minimal voneinander getrennt waren. Und auch Mirek Rulecs Indian Dream, die stets vorne mitmischte, war als Fünfte bis zuletzt dabei.

Realeza war als 205:10-Außenseiterin ins Rennen gegangen, nachdem sie zuletzt in Baden-Baden nur Achte gewesen war. Doch dafür gab es eine Erklärung. Andreas Wöhler: „In Baden-Baden hatte sie sich weh getan, dann haben wir Hamburg ausgelassen und versucht, dass sie sich hier ihr Ticket für die Diana holt“, so Siegtrainer Andreas Wöhler nach dem Rennen. „Vom Laufen von Felora war ich schon etwas enttäuscht“, ergänzte der Ravensberger Coach.

Realeza gelang der erste Black Type-Erfolg eines Maxios-Nachkommen.

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