Sieben Pferde, darunter zwei Gäste aus England, kommen am Sonntag im Hoppegartener Gruppe I-Highlight, dem Longines 127. Großen Preis von Berlin (175.000 Euro),an den Start.
Wieder mit von der Partie ist Trainer Charlie Appleby, der schon am vergangenen Sonntag mit Wuheida Dritter in der „Diana“ wurde. Am Sonntag sucht er seine Chance mit Godolphins Hawkbill (William Buick) und gilt als Favorit auf den Sieg in der 2400 Meter-Prüfung (Zum Langzeitmarkt). „Er ist gut drauf und ich bin sehr zufrieden mit ihm“, sagte Appleby gegenüber GaloppOnline.de. In diesem Jahr gewann der Kitten’s Joy-Sohn bereits auf Gruppe III- und Gruppe II-Ebenen und hat sich nach Aussage seines Betreuers den „Auftritt in einem Gruppe I-Rennen verdient.“ 2016 gewann Hawkbill die Eclipse Stakes, später wurde er Dritter im Großen Preis von Bayern hinter Guignol und Racing History (Gerald Mosse) aus dem Rennstall von Saeed bin Suroor. Auch der Pivotal-Sohn ist am Sonntag mit am Start, kommt aber aus einer langen Pause seit dem Münchener Rennen.
Drei Pferde bietet Markus Klug auf. Die Wahl des Stalljockeys Adrie de Vries ist auf Dschingis Secert gefallen, der in diesem Jahr den Gerling- und den Großen Hansa-Preis gewinnen konnte. Seinen ersten Start nach einem für ihn unglücklichen Deutschen Derby wird der Union-Sieger Colomano (Andreas Helfenbein) absolvieren. „Wir lassen uns mal überraschen“, sagte Klug, der zudem Shanjo (Martin seidl) satteln wird. Einer, der den Großen Preis von Berlin bereits gewinnen konnte, kommt aus dem Quartier von Andreas Suborics und heißt Sirius (Marc Lerner). Der Dashing Blade-Sohn avancierte 2014 in diesem Rennen zum Gruppe I-Sieger und kann immer vorne mitmischen. Seinen ersten Start auf Gruppe I-Parkett absolviert dagegen Instigator (Filip Minarik). Der Schützling von Jean-Pierre Carvalho steht vor einem großen Sprung, doch wird man ihn nicht ohne Grund in ein derartiges Examen schicken. Dennoch ist der Ullmann-Galopper erst einmal nur Außenseiter.












