Zwei deutsche Pferde kamen am Dienstag in Deauville im zur Listenklasse zählenden und mit 55.000 Euro dotierten Prix de Tourgeville über die Meile an den Ablauf. Als Titelverteidiger war Andreas Wöhler mit von der Partie. 2016 gewann der Trainer aus Ravensberg diese Prüfung mit Noor Al Hawa, in diesem Jahr suchte er die Chance mit Gestüt Hachtsees Empire of the Star (Christophe Soumillon).
Doch es war der andere Deutsche, der die Prüfung bestimmen sollte. Nämlich Henk Grewes Farshad, der unter Jockey Clément Lecoeuvre wie gewohnt die Spitze nahm. Dahinter sah man zunächst Empire of the Star. Vorne ließ man die deutschen Gäste gewähren und Farshad lief unterwegs einen riesigen Vorteil von gut 100 Metern heraus.
Noch im Schlussbogen schien man den in Besitz von Darius Racing stehenden Kendargent-Sohn nicht ernst zu nehmen und so erreichte dieser den Einlauf mit einem immer noch gewaltigen Vorteil, der zunächst auch nicht kleiner wurde und der schließlich bis zum Ende reichen sollte. Es war ein ganz starker Ritt von Lecoeuvre, der im Ziel mit seinem Partner noch dreieinhalb Längen Vorsprung auf Bay Of Poets hatte. Dritter wurde ein ebenlass seht gut laufender Empire of the Star. Das Vertrauen in Farshad, der zuletzt schon das Hamburger BBAG Meiler-Auktionsrennen gewinnen konnte, wurde mit einer Siegquote von 144:10.












