Für Markus Klug, aktueller Champion-Trainer, war der Montag auch ein Wechselbad der Gefühle. In Hannover gewann er zwei Rennen, in Köln war er im zur Listenklasse zählenden XTIP Sportwetten-Stutenpreis mit seinen Pferden eins-zwei, aber nur wenig später musste er mit erleben, wie der von ihm trainierte Windstoß im Hannoveraner Derby-Trial zu Fall kam. Dass sowohl das Pferd, als auch der aktuell vom Pech verfolgte Jockey Adrie de Vries dabei weitestgehend glimpflich davon kamen, ist als großes Glück zu bezeichnen.
„Windstoß hat sich glücklicherweise nur eine Schramme am Hinterbein zugezogen, Adrie hat sich einen Finger gebrochen und Prellungen, er wird am kommenden Wochenende nicht reiten“, so Klug am Dienstag. „Windstoß macht hier zu Hause einen guten Eindruck und vor dem Derby soll er auf jeden Fall noch mal laufen, auch für den Kopf. Wir haben eigentlich nur zwei Optionen, entweder am Sonntag in Köln die Union oder das Bremer Derby-Trial.“ Zwar hat Klug Windstoß für die Union gestrichen, würde diese aber „stornieren“. Für Bremen müsste er nachgenannt werden.
Am Dienstag wird Windstoß noch einmal vom Tierarzt untersucht. „Wir müssen sehen, wie er galoppiert und in zwei Tagen kann ich definitiv sagen, wo wir mit ihm laufen werden“, sagte Klug und schließt an. „Aktuell haben wir in jedem Rennen einen Gegner mehr. Den Turf-Teufel.“












