Wie zu Beginn eines jeden Jahres, so veröffentlichte das European Pattern Committee (EPC) auch in diesen Tagen die Liste der auf- und abgewerteten Pattern-Races. Konsequent setzte man vor allem das Vorhaben um, die großen Steherrennen Europas aufzuwerten.
Und davon profitiert auch eine deutsche Prüfung. So wird das Hoppegartener Oleander-Rennen, bis dato im Gruppe III-Status, in diesem Jahr als Gruppe II-Examen entschieden. Der Goodwood Cup zählt zukünftig zum Kreis der europäischen Gruppe I-Rennen.
Leider fiel auch in diesem Jahr ein deutsches Rennen einem „downgrade“ zum Opfer. Das Silberne Band (Einlauf 2016: Carpathian – Hectomare – Stradivarius – Swordshire) (Zum Video) in Köln hat seinen Listen-Statuts verloren. Auch der Dresdener Sachsen Preis (Einlauf 2016: Devastar – Arles – Apoleon – Ever Strong) (Zum Video) ist nun kein Listenrennen mehr. Grundlage für Auf- und Abwertungen sind in der Regel die Ratings der ersten Vier Pferde der vergangenen Jahre. Eine Ausnahme bilden in diesem Jahr die erwähnten Steherrennen, die man bewusst auf ein höheres Level heben wollte.
Unter den insgesamt zehn abgewerteten Rennen sind, wie bereits zu erwarten war, auch drei italienische Gruppe I-Prüfungen. Der Premio Vittorio di Capua, der Gran Premio del Jockey Club und der Premio Roma büßten ihr Top-Level ein und werden in diesem Jahr als Gruppe II-Rennen ausgeschrieben. Damit ist der von Andreas Wöhler trainierte Potemkin vorerst das letzte Pferd, welches sich im Premio Roma Gruppe I-Lorbeer holte.












