Cadeddu und Henrique punkten doppelt in Dresden

Das sportliche Highlight der Dresdener Samstagskarte war ohne jeden Zweifel der prestigeträchtige Buchmacher Albers Steher-Cup. Der mit 5.500 Euro dotierte und über weite 2950 Meter gelaufene Ausgleich III wurde unter Tom Schurig zur leichten Beute des als 70:10-Chance gestarteten Niron aus dem Stall von Martin Mayer. Lange sah es nach einem Favoritensieg des von Dr. Andreas Boltes Coeur Link (27:10) unter Filip Minarik aus. Gegen die Künste des Mayer-Schützlings, der sich offenbar auf dem weichen Dresdener Geläuf besonders wohl fühlte, hatte er am Ende aber nichts entgegenzusetzen. Dritter wurde der vom Berliner Roland Dzubasz ins Rennen geschickte Lincoln County unter Robin Weber (Zum Video).

Als weiteres sportliches Highlight der Veranstaltung kann man getrost das Rennen für die Youngster bezeichnen. Auch hier hielt die tolle Form von Trainer Andreas Wöhler aus Ravensberg. Der von ihm für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierte Rolando (29:10) kam unter Michael Cadeddu auf der Strecke von 1400 Metern zu einem überzeugenden Sieg gegen den als Favorit gestarteten Freeman aus dem Kölner Stall von Henk Grewe. Dritter wurde der von Peter Schiergen betreute Ebbesloher Epako (Zum Video).

Den zweiten Ausgleich III an diesem Tag entführte die von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierte Novice of Budysin (108:10) an den Rhein. Unter Carlos Henrique kam die vierjährige Soldier Hollow-Tochter von vorne zu keinem Zeitpunkt in echte Gefahr. Einmal an die Außenrails beordert zog die Stute immer weiter und sorgte für den ersten von zwei Siegen ihres Reiters an diesem Nachmittag (Zum Video). Kurz danach war es der sechsjährige Isongo (39:10) aus dem Quartier von Lutz Pyritz der für ein Doppel des talentierten Reiters sorgen sollte. Auf ihm gewann er einen Ausgleich IV über 2200 Meter gegen Sunny Beach und Tutejsza (Zum Video). Zum zweiten Doppelsieger des Nachmittags avancierte Michael Cadeddu, der nach dem Sieg auf Rolando bei den Zweijährigen auch das Rennen für den Derbyjahrgang auf Claudia Barsigs für den Galoppclub Leipzig trainierten Joker (24:10) für sich entscheiden konnte (Zum Video). Des weiteren gewannen: Izidor (120:10) aus dem Quartier von Helena Vorsilkova (Ausgleich IV, 1900 Meter) und Winnifried (111:10), betreut von Johann Ludwig Müller (Ausgleich IV, 1500 Meter) (Zum Video).

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