Seit dem Jahr 2004 wird in Deauville der Prix Jean Romanet (250.000 Euro) ausgetragen. Einen deutschen Sieg hat es seit dem in der Gruppe I-Prüfung über 2000 Meter, die sich ausschließlich an Stuten richtet, noch nicht gegeben.
Das wollte Peter Schiergen natürlich ändern und schickte am Sonntag die zuletzt im Großen Dallmayr-Preis auf Top-Level hinter Elliptique zweitplatzierte Ammerländerin Royal Solitaire nach Frankreich. Mit dabei war natürlich Asterblüte Stall-Jockey Andrasch Starke. Doch zum ersten deutschen Erfolg sollte es nicht reichen. Zunächst hielt Starke seine speedstarke Partnerin, wie schon zuletzt in Riem, im hinteren Teil des Feldes. Doch als es in die Zielgeraden ging kam die Ammmerländerin nicht recht weiter und passierte am Ende in einem engen Finish den Pfosten als Siebte. Nach Einschätzung von Jockey Andrasch Starke war der Boden für die Stute schon allzu weit abgetrocknet.
Der Sieg im „Romanet“ ging an James Fanshawes Speedy Boarding. Die Shamardal-Tochter belegte zuletzt Rang fünf in den Pretty Polly Stakes hinter der Klasse-Stute Minding und darf sich nun selbst Gruppe I-Siegerin nennen. Hinter der als 53:10-Chance gestarteten Speed Boarding belegten die Außenseiterinnen Ame Bleue und Steip Amach die weiteren Plätze. Ohne Möglichkeiten war dagegen die Favoritin Bocca Baciata, die am Ende nur Zehnte wurde. Für Trainer James Fanshawes war es bereits der zweite Erfolg im Prix Jean Romanet. Vor zwei Jahren war er mit Ribbons nicht zu schlagen.












