Das erste Rennen des großen Düsseldorfer Sparkassen Renntages am Sonntag war den Zweijährigen vorbehalten (Zum Video). In diesem Fünferfeld konnte nur der von Waldemar Hickst trainierte Areion-Sohn Wow bereits Rennerfahrung vorweisen.
Nach seinem vierten Rang beim Debüt war im Grunde alles angerichtet für den ersten „Wow-Effekt“ des im Besitz von Guido Schmitt stehenden Hengstes, der unter Andreas Suborics an den Start der 1500 Meter-Prüfung kam. Das sahen auch die Wetter so und schickten Wow als Favorit auf seine zweite Karriere-Reise. Und dieser übernahm auch gleich das Kommando, führte das Feld bis in den Einlauf hinein an.
Doch am Übergang rückte Sascha Smrczeks Soldier Hollow-Tochter Silver Cloud (72:10) in den Farben von Erika Müller unter Francisco Franco da Silva zügig an die Seite des Favoriten, übernahm in der Folge das Kommando und sorgte gleich im ersten Rennen für einen Heimsieg. Wow konnte auf den letzten Metern nicht mehr zulegen und musste sich am Ende mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde der von Markus Klug trainierte Wilder Wein unter Andreas Helfenbein.
Doch genug hatte Sascha Smrczek nach diesem Sieg noch nicht. Auch im Steher-Ausgleich II über 2950 Meter war Smrczek nicht zu schlagen (Zum Video). Mit dem dreijährigen Blue Diamond gewann er vor Sworn Terz und Dabadiyan. Miguel Lopez ritt den 129:10-Außenseiter zum Erfolg.
Zwei Siege binnen einer halben Stunde gelangen der Krefelder Betreuerin Erika Mäder. Zunächst gewann sie mit Zalim Bifovs Lindaja (56:10, Jozef Bojko) das Dreijährigen-Rennen über 1500 Meter gegen Henk Grewes Runahead und der von Uwe Stech trainierten Elegant Queen (Zum Video). Im Ausgleich IV war Mäder dann mit dem flotten Twain (93:10, Eva-Maria Zwingelstein) erfolgreich (Zum Video). Ebenfalls nur eine halbe Stunde brauchte Andreas Suborics für ein schnelles Doppel. Zunächst siegte der Österreicher mit Henk Gewes 128:10-Außenseiterin Tendresse im Ausgleich III (Zum Video), dann war er mit Peter Schiergens Ittlinger Sound Check (29:10) im Dreijährigen-Rennen über 2200 Meter Start-Ziel überlegen gegen Queen Viktoria aus dem Quartier von Markus Klug voraus (Zum Video). Der Lando-Sohn kam aus einer langen Pause. Seinen letzten Start absolvierte er im Preis der Winterfavoriten, als er hinter dem aktuellen Derby-Sieger Isfahan Fünfter wurde. Nun will man mit dem Ittlinger auch in besseren Rennen wieder angreifen. Auch Peter Schiergen trug sich ein weiteres Mal in die Siegerliste ein, als er mit Usbekia einen Ausgleich III über 2200 Meter gewinnen konnte. Im Sattel saß Trainer-Sohn Vinzenz Schiergen. Der Sieg zahlte 76:10.
Das letzte Rennen des Tages, der Ausgleich IV über 2950 Meter, war dann zunächst Beute von Dr. Andreas Boltes Winley, doch überprüfte die Rennleitung den Ausgang des Rennens und erkannten ihm den Sieg ab. Dadurch rückte Wells Wonder (95:10) aus dem Quartier von Rudi Storp zum Sieger auf und Francisco Franco Da Silva kam zu seinem zweiten Tageserfolg.













