Ist Protectionist überhaupt zu schlagen?

Wer kann Protectionist schlagen? Diese Frage drängt sich nach den Abmeldungen der beiden britischen Gäste für den 126. Longines Große Preis von Berlin mehr denn je auf (Zum Langzeitmarkt). Zu Übermächtig scheint der Monsun-Sohn, der in Hamburg im Hansa-Preis eine überragende Leistung ablieferte (Zum Video).

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Sport-Welt TV: Andreas Wöhler zu Protectionists Form im Hansa-Preis

Nur fünf Pferde stellen sich dem von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierten Monsun-Sohn, der 2014 den Melbourne Cup gewinnen konnte, am Sonntag in der mit 175.000 Euro dotierten Gruppe I-Prüfung über 2400 Meter entgegen. Die Buchmacher lassen kaum einen Zweifel am Sieg Protectionists, der von Eduardo Pedroza geritten wird. Am ehesten traut man noch Peter Schiergens Nizza-Stute und Galopperin des Jahres 2015, Nightflower (Andrasch Starke), zu, den heißen Favoriten zu schlagen. Doch die Asterblüte-Lady hatte einen schwierigen Start in die Saison, konnte noch nicht an die im Vorjahr gezeigten Leistungen anknüpfen, aber muss das nicht das letzte Wort der Vierjährigen sein. In den Kampf um den Sieg könnte auch noch Stall Ullmanns von Jean-Pierre Carvalho trainierter Guignol (Filip Minarik) eingreifen, während Amona (Andreas Löwe/Alexander Pietsch), Shivajia (Uwe Stech/Michael Cadeddu) und der polnische Derby-Sieger Caccini (Adam Wyrcyk/Tomas Lukasek) doch eher Außenseiter sind.

Der zweite Tag des Grand Prix Festival Meetings auf der Parkbahn hält für seine Besucher neben dem Großen Preis noch zwei internationale Listenrennen bereit. Im Westminster Fliegerpreis (27.000 Euro, 1200 m) startet der von Andreas Wöhler trainierte Shining Emerald (Eduardo Pedroza), einer, wenn nicht der beste „Flitzer“ des Landes (Zum Langzeitmarkt). Doch braucht der Clodovil-Sohn zur Bestleistung etwas weichen Boden. Das zweite Listen-Examen ist der ebenfalls mit 27.000 Euro dotierte Hoppegartener Stutenpreis über 1800 Meter. Henri-Alex Pantall, der in der Vergangenheit mit seinen Stuten so manches deutsches Listenrennen hat gewinnen können, greift hier mit Heavenly Sent (Fabrice Veron) an (Zum Langzeitmarkt). Doch gegen Hans-Jürgen Gröschels Gruppe-Siegerin Shy Witch (Ian Ferguson) wird es auch für Pantall schwierig dieses Rennen zu gewinnen.

Mehr zum Hoppegartener Renntag lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint. Ebenfalls in dieser Ausgabe: die Vorschau für den BMW-Renntag in Saarbrücken am Montag.

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