5-Stars-Star Rosebay in Kölner Listen-Thriller vorne

Die Spannung auf die Kölner „Union“ stieg und als perfektes „warm up“ wurde am Sonntag in Köln mit dem Stutenpreis der Ilse und Heinz Ramm-Stiftung (25.000 Euro) noch ein Listenrennen entschieden. Fünf deutsche Ladys (davon alleine drei aus dem Quartier von Markus Klug) rückten gemeinsam mit zwei Französinnen an der 1600 Meter-Startstelle in die Maschine ein und gingen auf Black Type-Jagd. Eine Jagd, die an Spannung kaum zu überbieten war und an deren Ende man das oft zitierte Handtuch über die ersten vier Pferde legen konnte.

Zunächst war es Jens Hirschbergers Schützenpost, die unter Alex Pietsch den Takt bestimmte. Im Einlauf war es dann die Klug-Stute Maha Kumari, die die erste Attacke setzen konnte, von der sich Schützenpost aber zunächst unbeeindruckt zeigte. Zwischen den Pferden brachte nun auch Andreas Suborics seine Partnerin Bravo Girl (Waldemar Hickst) in Position und schnitt durch das Feld und außen marschierte dann die von Markus Klug vorbereitete Favoritin Rosebay (23:10) unter Adrie de Vries groß auf und wurde immer zwingender.

In einem packenden Finish näherten sich die ersten Pferde dem Pfosten und auf den ersten Blick mochte man nicht sagen, welche Stute nun gewonnen hatte. Doch spätestens in der verlangsamten Wiederholung war schnell klar, dass sich die Favoritin durchsetzen konnte. Bravo Girl belegte knapp geschlagen mit mit einem Hals Rückstand Rang zwei hinter Rosebay, vor der ebenfalls stark laufenden Maha Kumari unter Martin Seidl. Vierter wurde Schützenpost vor Antalya. Ohne Chance waren die beiden Französinnen Bartavelle und Fee d’Artois, die die Plätze sechs und sieben belegten (Zum Video).

Rosebay, eine fünfjährige It’s Gino-Tochter aus dem Besitz des Stalles 5-Stars, zeigte sich schon während des Frühjahrs-Meetings in bester Verfassung, als sie sich in der Badener Meile Rang zwei im toten Rennen mit Nymeria teilen musste. „Wir wollten das volle Black Type und das haben wir nun geschafft“, sagte Rosebays Betreuer Markus Klug. „Wir sind froh auch mal ein Rennen knapp gewonnen zu haben.“ Jetzt geht es für die Siegerin nach Hamburg. Hier ist ein Auftritt auf Gruppe III-Parkett über die Meile angedacht.

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