1000 Guineas-Test in Düsseldorf mit starken Ladys

Schon um 11.35 Uhr geht es am Samstag auf dem Düsseldorfer Grafenberg los. Grund: die ersten vier Rennen werden durch die PMU nach Frankreich übertragen. Insgesamt stehen in Düsseldorf zehn Rennen auf der Karte (Zum Rennen). Am 5. Juni steht in Düsseldorf mit den 96. German 1000 Guineas das erste klassische Rennen des Deutschen Turfs für dreijährige Stuten auf dem Programm (Zum Langzeitmarkt). Am Samstag wird der mit 25.000 Euro dotierte Henkel-Stutenpreis auf Listenebene (Zum Rennen), ein Vorbereitungsrennen auf die Guineas, über die Meile ausgetragen. Aus Hannover reist mit Shy Witch eine der besten zweijährigen Stuten des Vorjahres an.

Doch die Konkurrenz ist groß. Formtrainer Markus Klug sattelt die Wittekindshoferin Near England und die Sechste aus der Winterkönigin Fosun aus dem Besitz von Horst Pudwill. Der ist auch der Besitzer von Blumenfee. Trainer Andreas Löwe hat seine Dreijährigen gut in Schuss. Stall Lintecs Lips Planet absolvierte auf dem Grafenberg einen erfolgreichen Aufgalopp für bessere Aufgaben. Peter Schiergen bietet mit Kambria und Walun zwei Stuten auf, wobei die Ittlingerin Kambria als Siegerin im hochdotierten Badener Auktionsrennen imponieren konnte. Sie muss sechs Pfund mehr tragen als die Trainingsgefährtin Walun, die zwar noch sieglos ist, aber deren zweiter Platz in Baden-Baden, acht Längen vor den inzwischen erfolgreichen Dschingis Secret und Veneto enorm aufgewertet wurde. Die beim einzigen Start im Leben gegen Nimrod und Gauguin gleich erfolgreiche Signora Queen von Andreas Wöhler, deren Stallgefährtin Redenca und Adelaide Rose von Trainer Christian Sprengel komplettieren das Feld.

Los geht es aber mit einem Stutenrennen für Dreijährige über 2200 Meter (Zum Rennen). Die Salzburgerin Night Music konnte als Halbschwester solcher Klassepferde wie Night Magic, Siegerin im Großen Preis von Baden, und von Night Wish ihre Erwartungen beim ersten Start im Leben als leichte Siegerin voll und ganz erfüllen. Jetzt muss Night Music mit Gewichtsvorgaben Farbe bekennen, denn die zwei Kilo weniger tragende Pagella kommt mit der Empfehlung des dritten Platzes vom Preis der Winterkönigin an den Start. In einem weiteren Rennen für den Derby-Jahrgang (1700 m) kommen sechs Pferde an den Start. Peter Schiergen sattelt hier Nashik und trifft unter anderem auf die von Andreas Löwe trainierte Always Hope und Sascha Smrczeks Wonnemond (Zum Rennen).

Zwei Ausgleiche II mit jeweils einer Gesamtdotierung von 10.000 Euro und ein Lauf zur Longines Fegentri Weltmeisterschaft machen den Düsseldorfer Renntag zu einer runden Sache. Mehr dazu in der nächsten „Sport-Welt“, die am Donnerstag erscheint.

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