Indian Sun, die so sprunggewaltige Stute aus dem Quartier von Pavel Vovcenko, hätte sich eigentlich schon im vergangenen Jahr den Titel des Seekönigs, in diesem Fall Seekönigin, sichern können. Nachdem sie den ersten Lauf gegen Alanco gewonnen hatte, standen die Zeichen günstig für die Tannenkönig-Tochter. Doch beim zweiten Lauf fehlte die Stute, Alanco gewann und wurde Seekönig.
Am Sonntag wird Indian Sun nun teilnehmen und versuchen, sich den Titel zu sichern. Cevin Chan (Foto) wird wieder im Sattel sitzen. Beim Sieg vor einer Woche trug der Champion der Hindernis-Reiter übrigens eine Helmkamera und nahm die Zuschauer mit auf die Reise. Es entstanden beeindruckende Bilder, die deutlich machen, wie eng es bei Pferderennen zugeht.
Eigentlich scheinen die Vorzeichen für das über 3550 Meter führende Seejagdrennen klar. Indian Sun wird sich wohl als Favoritin vom Start begeben, daneben sollte es der von Elfi Schnakenberg trainierte Gelon sein, der nach seinem zweiten Platz vor einer Woche beste Chancen hat und daher noch auf den Titel des Seekönigs hoffen darf.
Auch auf der Flachen hat der Finaltag der Harzburger Rennwoche, an dem noch einmal zehn Rennen entschieden werden, einiges zu bieten. Im Handicap-Segment stehen zwei Rennen der Kategorie Ausgleich III im Blickpunkt. Bei einem Rennen wird dann auch der Harzburger Rennvereins-Präsident Stephan Ahrens sehr genau hinsehen. Über 2400 Meter kommen für den Präsidenten – nomen es omen – Black President und The One and Only an den Start. Beide werden es aber gegen Smoke Charger sowie Nordsommer aus dem Form-Stall von Karl Demme schwer haben.
Über 1550 Meter dürfte der von Angelika Glodde trainierte Bor, Zweiter während des Derby-Meetings in Hamburg, erste Chancen besitzen, aber auch die frischen Sieger Zenturios und Meadow Dew sind sicherlich zu weiterer Steigerung in der Lage und können noch einmal weit vorne landen.










