Schon am Mittwoch steht auf dem Düsseldorfer Grafenberg der nächste Renntag des deutschen Turf-Kalenders auf dem Programm. Acht von der PMU unterstützte Rennen werden bei der Soiree ab 17.10 Uhr entschieden. Das erste Rennen ist für jeden Besucher eine Pflichtaufgabe, denn die bestimmenden Quartiere, angeführt vom Derby-Sieger-Trainer Markus Klug, schicken ihre dreijährigen Stuten an den Ablauf.
2200 Meter werden vom Jahrgang des Jahres 2011 gefordert, und verwundern würde es nicht, wenn auch hier der Röttgener Trainer am Ende der Sieger sein sollte. Markus Klug wird Nauka satteln, die von Andreas Helfenbein geritten wird. Die Kallisto-Tochter kehrt nach erfolglosen Versuchen auf Gruppe- und Listen-Parkett zurück in die Sieglosen-Klasse. Zuletzt kam die Röttgenerin in den zur Gruppe II zählenden Oaks d’Italia nur auf Rang zehn an den Zielpfosten, doch jetzt sieht die Angelegenheit deutlich leichter aus.
Zu den Gegnern zählen am Mittwoch auch zwei Schlenderhaner Damen. Filip Minarik, der die Wahl zwischen Scandalous und Identity hatte, entschied sich für den Ritt auf Letztgenannter. Die Manduro-Tochter war in dieser Saison zweimal Zweite. Der Sieg scheint überfällig. Für Peter Schiergen startet die Ammerländerin Lady Cranach, die bei ihrem Saison-Debüt noch keine Bäume ausreißen konnte, durch das Dortmunder Laufen aber gefördert sein könnte. Brandgefährlich ist aber sicherlich auch die Auenquellerin Virginia Sun.
Zweimal heißt es am Mittwoch „Boxen auf zum Ausgleich III“. Wenn es in der siebten Tages-Prüfung über 1700 Meter geht, sollte man die von Markus Klug trainierte Wadeshda, zuletzt Siegerin in Krefeld und Hannover, auf dem Zettel haben. Die Röttgenerin trifft auf acht Gegner und sollte auch unter Höchstgewicht eine „gewichtige“ Rolle in dieser Konkurrenz spielen. Das trifft wohl auch auf Mario Hofers Falakee (Foto) zu, der im mittleren Handicap über 1400 Meter sicherlich ein heißer Siegkandidat ist. Zwei Saisonsiegen folgten zuletzt zwei dritte Plätze.









