Hellyn mit drei Siegen Mann des Tages in Dortmund

Das wichtigste Handicap des Tages in Dortmund, der Ausgleich II über 2000 Meter, entwickelte sich trotz der nur sechs Pferde zu einer extrem spannenden Angelegenheit.

Denn ganz an der Innenseite kam mit viel Schwung Elkantino nach vorne, außen wurden Queenie und Dorado immer schneller. Am Ende hatte Adrie de Vries mit dem von Michael Trybuhl trainierten Dorado hauchdünn das bessere Ende vor Elkantino. Die Rennleitung überprüfte noch den Rennverlauf, beließ es aber beim ursprünglichen Richterspruch.

Spannung pur war gleich zu Beginn des Gruppe-Renntages in einem mit 3.600 Euro eher harmlos dotierten Altersgewichtsrennen angesagt. Doch die Klasse der Teilnehmer war schon beachtlich. Mit einem kurzen Kopf Vorsprung behauptete sich Gestüt Schlenderhans Strike unter Rene Piechulek hauchdünn gegen den angreifenden Gast aus Belgien, Execution mit Stephen Hellyn.

In den beiden Maidenrennen für die Dreijährigen dürfte man durchaus den einen oder anderen versprechenden Sieger gesehen haben. So gewann Gestüt Röttgens Nelke für Markus Klug Start-Ziel gegen die permanent angreifende North Mum. Im Sattel der Siegerin saß Stephen Hellyn, der den am Donnerstag in Frankfurt gestürzten Andreas Helfenbein vertrat (Video ansehen).

Die Wettchance des Tages, reserviert für Dreijährige über 1750 Meter, wurde eine überlegene Beute der Ittlingers Global Wand mit Adrie de Vries. Die von Jens Hirschberger trainierte Doyen-Tochter kann in ihrer Abstammung mehrere überdurchschnittlich begabte Geschwister vorweisen. Fata Morgana hielt den zweiten Platz klar gegen Zephyros und Pissarro. Die formgemäße Viererwette zahlte 3.161:10.

Ihren ersten Sieg als Trainerin konnte Andrea Bernickel mit dem vierjährigen Zaunkönig unter Vinzenz Schiergen feiern, dem somit nach dem Sieg mit Holly Golightly ein Doppelerfolg gelang. Doppelt siegreich war wie schon erwähnt auch Adrie de Vries mit Dorado und mit Global Wand.

Mann bzw. Jockey des Tages war jedoch Stephen Hellyn mit drei Treffern. Neben Nelke und Ante Portas punktete der Belgier auch zum Abschluss überlegen mit Pas de deux.

Der Umsatz am Grand Prix-Tag in Wambel belief sich auf 162.190 Euro.

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