Um 17.25 Uhr deutscher Zeit richteten die hiesigen Turf-Fans am Donnerstag ihre Augen nach Ascot. Dort startete der von Andreas Wöhler für Dr. Ingrid Hornig trainierte Galileo-Sohn Altano (Foto) im Ascot Gold Cup, dem 4000 Meter-Marathon auf Gruppe I-Niveau, der mit 375.000 Pfund dotiert ist, und in dem er im vergangenen Jahr den fünften Platz belegte.
Im Sattel des Wallachs saß dabei Stalljockey Eduardo Pedroza. Und der deutsche Gast zählte sogar zu den Favoriten dieses toll besetzten Rennens für die Extrem-Steher. 80:10 war der Kurs des Achtjährigen, als sich die Boxen öffneten.
Kürzer standen nur der Favorit Leading Light (Aidan O’Brien/Joseph O’Brien), auf den es 19:10 gab, die Vorjahressiegerin Estimate (Sir Michael Stoute/Ryan Moore), die Monsun-Tochter aus dem Besitz von Queen Elizabeth, und der bei uns bestens bekannte Brown Panther aus dem Stall von Tom Dascombe.
Doch während die beiden Erstgenannten ihre Rollen am Toto perfekt spielten, war Altano, der unterwegs an der Innenseite an vierter/fünfter Position auszumachen war, schon 1200 Meter vor dem Ziel unter Druck. In der Zielgeraden hatte der deutsche Gast früh keine Chance mehr, kam schließlich im Feld von 13 Pferden auf den siebten Platz (Video ansehen).
In einem packenden Finish setzte sich schließlich der letztjährige St Leger-Sieger Leading Light gegen Estimate durch, die nach Zielfoto für den zweiten Platz das bessere Ende gegen die lange Führende Missunited (Michael Winters/Jim Crowley) hatte.
Für Leading Lights Trainer Aidan O’Brien war es der sechste Triumph in diesem Rennen, das er alleine mit dem unverwüstlichen Yeats viermal gewinnen konnte.









