Auch nach dem Fronleichnamstag geht es am Samstag in Nordrhein-Westfalen nahtlos mit Galopprennsport weiter. Gleich um 14.00 Uhr geht es mit neun Rennen auf dem Düsseldorfer Grafenberg los. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der mit 25.000 Euro dotierte BMW Preis Düsseldorf, ein Listenrennen ausschließlich für dreijährige Stuten über 2100 Meter.
Es wird ein Rennen der großen Quartiere, denn neben Markus Klug sind auch Peter Schiergen, Andreas Wöhler, Waldemar Hickst, Mario Hofer und Henri-Alex Pantall mit Starten vertreten, und auch die Besitzer lesen sich in diesem Rennen wie das „Who is who“ des deutschen Galopp-Sports.
So werden die Ittlinger Couleur, die Farben des Besitzer- und Züchter-Champions, durch Peter Schiergens Amadea vertreten. Die Lauro-Tochter, immerhin eine Schwester besserer Pferde wie Aviator und Amare, ist bislang einmal geprüft, kam in Krefeld zu einem leichten, wie überzeugenden Sieg.
Die Farben der Stiftung Gestüt Fährhof werden durch Waldemar Hickst‘ Authorized-Tochter Lacy vertreten, die nach einem massiven Startverlust im Diana-Trial in Baden-Baden noch sehr gut in die Partie kam und nur einen Platz hinter World’s Dream das Rennen beendete. Alex Pietsch wird die gefährliche Stute reiten, die sich nun für das unglückliche Laufen im „Ländle“ rehabilitieren kann.
Ein etwas dunkles Pferd ist die aus Frankreich anreisende Super Electra aus dem Quartier von Francis-Henri Graffard. Die Sea The Stars-Tochter, zeigte zuletzt keine besonders erfrischenden Leistungen, doch sei an ihre drittletzte Form erinnert, als sie unter Ronan Thomas Sarinda, die im Iffezheimer Diana-Trial später Zweite hinter Wunder wurde, in Chateaubriant besiegte. Diese Leistung muss sie aber schon erneut aufbringen, wenn sie in Düsseldorf gegen die deutschen Ladies bestehen will.









