Bei Andreas Helfenbein läuft es weiter wie am Schnürchen. Am Mittwoch gewann er noch mit Berlin Berlin das Hauptrennen des ersten Meetings-Tages. Am Donnerstag konnte er wieder zwei Rennen auf der Premium-Bahn in Baden-Baden für sich entscheiden. Nach einem äußerst spannenden Finish siegte er zunächst mit Stall Reichenbachs Night Chaparral für Trainer Wilfried Kujath hauchdünn gegen Mombasa (Video ansehen).
Eine halbe Stunde später bestätigten er, Trainer Andreas Löwe und Lips Dancer ihre große Form. Stall Lintecs Big Shuffle-Sohn ließ gegen die Münchener Gaststute Vareze nichts anbrennen und war bereits zum zweiten Mal in Folge in dieser Saison erfolgreich. Offenbar ist Lips Dancer nach der Kastration nicht unwesentlich gesteigert.
Das kann mit Fug und Recht auch von Danuvius aus dem Iffezheimer Quartier von Gerald Geisler behaupten, der trotz des Nachteils des Jahresdebüts unter Marvin Suerland als 226:10-Außenseiter gegen Zidar und und dem wegbrechenden Molly Macho nach Hause kam. Das Auktionsrennen in Dresden nannte Gerald Geisler als nächstes Ziel.
Das Österreichische Derby wird als nächste Aufgabe für Kalahari Soldier heran gezogen, der gegen Nuri Bey und Cro Easy locker vorne blieb und sein Pech aus München, als er reiterlos wurde, vergessen ließ.
Neben Lips Dancer konnte auch Early Morning aus dem Quartier von Dr. Andreas Bolte seinen zweiten Ausgleich II-Treffer in diesem Jahr bereits feiern. Auch hier scheint das Ende der Fahnenstange längst noch nicht erreicht zu sein.
Die beiden Handicaps der mittleren Kategorie gingen zum Abschluss des zweiten Renntages an Nostrel, der trotz einer Pause seit Januar sicher gewann und nach einer harten Kampfpartie konnte Vinzenz Schiergen im Sattel der dreijährigen Stute Baraka sich knapp gegen den heran fliegenden Caufield behaupten. Die Lomitas-Tochter wird trainiert von Peter Schiergen und steht im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof.
Der Umsatz belief sich in den acht Rennen auf 660.000 Euro.










