Ein perfektes Comeback feierte Eugen Frank nach seiner Knieverletzung, die er durch einen Ski-Unfall im März 2013 erlitt. Mit Gestüt Röttgens Alaskakönigin aus dem Stall von Markus Klug konnte er gleich bei seinem ersten Ritt nach der Pause gewinnen (Video ansehen).
Allerdings musste er sich den Sieg in dieser Maidenprüfung mit der Wittekindshoferin Elegant Shadow teilen und damit blieben gleich zwei Debütantinnen vorne. Dritte wurde die klare Favoritin Tanamia.
Vier Pferde nur liefen im mit 22.500 Euro dotierten Schierle Stahlrohre-Pokal, einem Handicap der höchsten Kategorie über 1700 Meter. Nachdem Turfkönig nicht zum Einrücken in die Boxen zu bewegen war, blieb der Münchener Gast Precious Fire des Stalles Salzburg mit Andre Best für Trainer Wolfgang Figge Start-Ziel vorne. Zweiter wurde der treue König Arte vor dem unglücklichen Maningrey, mit dem Alexandra Vilmar durch eine enge Lücke innen durchstoßen wollte.
Mächtig Eindruck machte gleich zu Beginn des Renntages Macchiavelli aus dem Stall von Axel Kleinkorres, der mit Stephen Hellyn die fast schon enteilte Röttgenerin Sharin noch leicht abfangen konnte. Für den Tertullian-Sohn war es nach einer Pause seit dem 1.November 2013 ein perfekter Neubeginn und der zweite Treffer beim vierten Start. Den ersten Sieg konnte er ebenfalls am Düsseldorfer Grafenberg feiern.
Die Halbblüter von Pavel Vovcenko sind seit Monaten bestens in Schuss. Da machte auch der sechsjährige Baguss mit Filip Minarik in der Wettchance keine Ausnahme, der im allerletzten Galoppsprung gegen Zenturios, Emiglia und Favorfoot Danon gewann. Die Viererwette zahlte dabei 5.314:10.
Einen Husarenritt bekam man von Andreas Helfenbein auf Kephaus aus dem Thüringer Quartier von Manfred Türk zu sehen, der unterwegs riesigen Vorsprung besaß und mehr oder weniger sicher noch gegen die Phalanx der angreifenden Gegner nach Hause kam und gleich darauf mit Falakee noch eins drauf legte.
Zwei Siege auch, einmal durch die bereits erwähnte Elegant Shadow und den bereits achtjährigen Layer Cake aus den Niederlanden, konnte Adrie de Vries für sich buchen. Dabei war der Treffer mit Layer Cake für Besitzertrainer Lucien van der Meulen im Ausgleich II am wertvollsten.
Der Umsatz belief sich auf rund 190.000 Euro.









