Einlauf der Diana-Kandidatinnen im Dreij?hrigen-Rennen

Acht Rennen standen zum ersten PMU-Renntag auf der Grasbahn in Dortmund-Wambel ab 16.10 Uhr auf dem Programm. Im Zentrum der Karte stand dabei natürlich das Rennen der Dreijährigen, aber auch auf den Ausgleich III über 2000 Meter durfte man gespannt sein, denn hier nahm es Peter Schiergens Derby-Kandidat Shazaam als erster Vertreter des Jahrgangs 2011 mit den älteren Pferden in diesem Jahr auf.

Drei Stuten mit einer Nennung für den Henkel-Preis der Diana machten die Dreijährigen-Prüfung am Ende unter sich aus. Dabei zeigte über die 1750 Meter Peter Schiergens Ebbesloher Adlerflug-Tochter Lutindi (39:10, Foto) mit Daniele Porcu bei ihrem Lebensdebüt eine tolle Speed-Leistung, als sie Mitte der Zielgeraden so richtig an Fahrt aufnahm und die lange führende Röttgenerin Weltklasse (43:10, Markus Klug/Andreas Helfenbein), immerhin Achte in der ‚Winterkönigin‘, und Andreas Wöhlers Capichera (Jozef Bojko) auf die Plätze verwies. (Video ansehen)

Daniele Porcu legte dann sogar noch nach, als er auf Ralf Rohnes Anarchie (36:10) den Ausgleich IV über 2000 Meter gewann. Der eben erwähnte Shazaam ging dann als Favorit auf die 2000 Meter des mittleren Handicaps.

Und der Monsun-Sohn verkaufte sich unter Daniele Porcu gar nicht schlecht, musste sich aber nach längerem Kampf der Röttgenerin Nashita (Markus Klug/Andreas Helfenbein) geschlagen geben, die somit für Entschädigung ihrer im Dreijährigenrennen unterlegenen Farben sorgte. Der dritte Platz ging an Ciocomia (Sascha Smrczek/Miguel Lopez). Für Nashita soll es nun auf Listen-Parkett weiter gehen.

Im Altersgewichtsrennen über 2000 Meter sahen die Besucher in Jean-Pierre Carvalhos Walzerprinzessin (18:10) mit Filip Minarik die überlegenste Siegerin des Abends. Die Monsun-Tochter in den Ullmann-Farben spielte mit der Konkurrenz Katz und Maus, so dass der Richterspruch folgerichtig nur ‚hochüberlegen‘ lauten konnte.

Einer stark laufenden Fair Flame (Dr. Andreas Bolte/Stephen Hellyn) blieb nur der zweiten Platz vor Quesillo (Simon Stokes/Yvonne Donze). Für Carvalho war es der erste Sieg in Deutschland seit seiner Rückkehr aus Frankreich.

Seine tolle Sand-Form brachte der von Ralph Schaaf trainierte Tasci (20:10) auch mit auf die Grasbahn. Unter Steffi Hofer hatte der Galopper des Stalles BVB im Ausgleich IV über 1400 Meter keinerlei Mühen gegen Dark Fighter (Stefan Wegner/Vinzenz Schiergen) und Sol Y Vida (Stefan Richter/Bayarsaikhan Ganbat).

Beim Umsatz verpasste man die 100.000 Euro-Marke. Knapp 95.000 Euro standen nach acht Rennen zu Buche.

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Fr., 14.08.Clairefontaine, Vichy