Der früher von Andreas Trybuhl trainierte Dubday (Foto, Trainer Jassim Al Ghazali) wird in Katar immer besser. Nachdem er bereits seine ersten beiden Rennen in seiner neuen Heimat gewann, siegte er am Donnerstag auch im wichtigsten Vollblut-Rennen der gesamten Saison in Katar, der H.H. The Emir’s Trophy, dem mit zwei Millionen Rial (ca. 400.000 Euro) dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter.
Aus schier aussichtsloser Position flog der Vierjährige bei seinem ersten Start für die Farben von Sheikh Joaan Al Thanis Al Shaqab Racing unter Frankie Dettori heran und fing den von Adrie de Vries gerittenen Vorjahreszweiten Peter Anders noch mit einer dreiviertel Länge Vorteil ab. Dritter wurde dichtauf Polperro, ein Trainingsgefährte des Siegers.
‚Das war ein großer Sieg für mich und außerdem mein 200. Gruppe I-Sieg‘, sagte Frankie Dettori nach dem Rennen, der den Zuschauern natürlich seinen Dettori-Jump nicht vorenthielt. Allerdings ist das Rennen nur national ein Gruppe I-Rennen und als solches nicht international anerkannt. Die Enttäuschung des Rennens war der Vorjahressieger Very Nice Name (Alban de Mieulle/Olivier Peslier), der nie ins Rennen fand und als Letzter die Ziellinie passierte.
Das Hauptrennen des Festivals, das H. H. The Emir’s Sword (Gr.I, 2400 m, 3.000.000 Rial) für die arabischen Vollblüter wurde zu einer One Man Show von Trainer Julian Smart und zu einer Demonstration der Pferde von Besitzer Sheikh Mohammed Bin Khalifa Al Thani.
Denn mit dem Favoriten Assy (Christophe-Patrice Lemaire), der Stute Al Angy (Harry Bentley) und Rathowan (Brett Doyle) war der kanadische Trainer mit seinen drei Startern Erster, Zweiter und Dritter.
Assy, ein Schimmel, schrieb damit Geschichte, denn der fünfjährige Amer-Sohn, der beim neunten Start sein achtes Rennen in Folge gewann, ist der erste ‚local-bred‘, also in Katar gezogene Araber, der dieses Rennen, das international ausgeschrieben ist, gewann. Bislang war der Hengst auch nur gegen ‚local-breds‘ gelaufen.
Auf Platz vier landete der von Marvin Suerland gerittene Nashmi als bestes Pferd der Umm Qarn Farm und von Trainer Alban de Mieulle.
Zuvor hatte es aber einen Treffer für die Umm Qarn Farm gegeben, als Khabbab unter Olivier Peslier die H. H. The Emir Trophy über 2400 Meter für die arabischen Vollblüter gewann. In dem 800.000 Rial-Rennen siegte der Schimmel gegen Taraf und Kassam.
Die beiden mit einer Million Rial dotierten Rennen über 1850 Meter, das H. H. The Emir’s Silver Sword für die arabischen Vollblüter, und die H.H. The Emir’s Shalpha Trophy für die Vollblüter, gingen durch Tajarub (Harry Bentley) und City Zen (Stephan Ladjadj) an Trainer Jassim Al Ghazali, der insgesamt vier der acht Rennen am Finaltag des Meetings gewann.










