Dubday gewinnt und Suerland Zweiter im Millionenrennen

Seinen zweiten Start in Katar bestritt am Donnerstag auf der Rennbahn Al Rayyan Park der früher von Andreas Trybuhl trainierte Vierjährige Dubday. Unter Harry Bentley zählte der Dubawi-Sohn, der inzwischen von Jassim Al Ghazali vorbereitet wird, zum 15köpfigen Aufgebot der Qatar Gold Trophy, einem mit 980.000 Rial dotierten 2200 Meter-Rennen.

Alle englischen Vollblüter, die in Katar Rang und Namen haben, waren in dieser Prüfung am Start, neben Dubday, der bei seinem Debüt Ende Dezember das Qatar Derby gewonnen hatte, waren auch seine Vorgänger Ladyanne und Very Nice Name mit von der Partie, von denen Letzterer im Vorjahr Zweiter zu Orfevre im Prix Foy war, und anschließend auch im Prix de l’Arc de Triomphe startete.

Mit von der Partie war auch Marvin Suerland mit dem von Yousef Bentaher vorbereiteten Ex-Franzosen Amico Mio. Der Achtjährige, der in Frankreich im Stall von Jean-Marie Beguigne stand, aber nun schon länger in Katar ist, sah auch lange chancenreich aus.

Nach einem Rennen vom zweiten Platz ging er in der Zielgeraden an die Spitze, sah sich dann jedoch den Angriffen der Speedpferde ausgesetzt. Von denen hatte Dubday unter Harry Bentley am Ende die besten Karten. Sicher mit einer dreiviertel Länge Vorsprung kam er als Sieger über die Linie. Besitzer von Dubday, der auf der Arqana-Auktion im vergangenen Jahr verkauft wurde, ist Sheail Bin Khalifa Al Kuwari.

Der im Besitz der mächtigen Umm Qarn Farm stehende Very Nice Name kam unter Olivier Peslier aus hinteren Regionen am Ende zwar angeflogen, doch reichte das nur zum zweiten Platz. Marvin Suerland musste auf Amico Mio außerdem noch zwei weitere Pferde, Lion d’Anvers und Momalorka passieren lassen, sodass er am Ende Fünfter wurde.

Zuvor kam der Kölner Jockey in der Qatar Gold Trophy, einem 2000 Meter-Rennen für die arabischen Vollblüter, das mit 500.000 Rial (ca. 100.000 Euro) dotiert war, mit dem von Alban de Mieulle für die Umm Qarn Farm trainierten Schimmel Nashmi nach einem Rennen aus dem Vordertreffen auf den zweiten Platz hinter der von Julian Smart trainierten, und von Harry Bentley gerittenen Al Anga.

Und auch im Hauptrennen des Abends, dem mit 1,47 Millionen Rial (ca. 300.000 Euro) dotierten Qatar Gold Sword, einem 2200 Meter-Rennen für vierjährige und ältere arabische Vollblüter, landete Suerland mit einem Pferd der Umm Qarn Farm auf dem zweiten Platz. Nicht zu schlagen war hier einmal mehr der von Julian Smart für Sheikh Mohammed Bin Khalifa Al Thani trainierte Assy (Christophe-Patrice Lemaire).

Der Sohn des Top-Stallions Amer kam zu seinem siebten Sieg in Folge, zuletzt hatte er bereits die Guineas und das Derby der Araber gewonnen.

Marvin Suerland rettete sich mit dem Schimmel Khabbab für den zweiten Platz soeben gegen dessen von Olivier Peslier gerittenen Stallgefährten Fouladh über die Linie, der beim letzten Start noch vor ihm gewesen war.

Im Rahmenprogramm gab es für Suerland außerdem noch einen zweiten, und einen vierten Platz zu verzeichnen, während Rebecca Danz bei zwei Ritten leer ausging.

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