Bis zum dritten Rennen musste das Neusser Publikum warten, ehe sich der Champion-Jockey Andrasch Starke zum ersten Mal im neuen Jahr in den Sattel schwang. Der Asterblüte-Mann stieg im Rennen für die Dreijährigen (1900 Meter) für seine Chef Peter Schiergen auf den 20:10-Favoriten Battash (zahlte auf Platz sogar 21:10).
Und der Champion enttäuschte seine Anhängerschaft mit einem für ihn so typischen Ritt nicht. Start-Ziel setzte sich der Sea’s Legacy-Sohn in den Darben der Al Wasmiyah Farm gegen einen stark laufenden Fürst Twen und Perfect Care durch. Noch weniger Mühe hatte der Champion eine halbe Stunde später auf dem Röttgener Andreas (Foto, 11:10), der in einem Altersgewichtsrennen über 2300 Meter canterte der Dr Fong-Sohn zu einem souveränen Elf-Längen-Sieg vor Oasis Knight und Naurelia. Für Andreas war es eine rundum gelungene Probe für den Großen Preis von St. Moritz (Zum Langzeitmarkt).
Mit einer überzeugenden Vorstellung des von Sascha Smrczek für den Stall Frohnbach trainierten Lordsbury Pride (30:10) begann am Sonntag der Renntag in der ehemaligen Römerstadt Neuss. Unter Bayarsaikhan Ganbat stellte der Put It Back-Sohn eingangs der Zielgeraden schnell die Weichen auf Sieg. Für den Siebenjährigen war es bei seinem sechsten Start in Neuss der dritte Sieg. Auf den Plätzen in dem Altersgewichtsrennen über 2000 Meter folgten Nightdance Prince und die lange führende Küheylah Asil.
Ihren zweiten Sieg in Serie feierte Christian von der Reckes Panesidora (20:10) ium Ausgleich IV über 1500 Meter. Nach einem Rennen auf Warten kam die Stute unter Silke Brüggemann dieses Mal mit viel Speed zum Zuge und verwies The German Queen und Odur leicht auf die Plätze.
Nach zehn Rennen verzeichnete der Neusser Reiter- und Rennverein eine Umsatz von 165.607,21 Euro, wobei 72,3 Prozent von Außen kamen.









