Im Alter von erst 58 Jahren verstarb am letzten Freitag der frühere Jockey Peter Schade. Der am 11.Januar 1955 geborene Peter Schade war lange Jahre zweiter Mann am Stall von Sven von Mitzlaff hinter Peter Alafi. Große Erfolge erzielte der Verstorbene mit u.a. Ganymed, Love Letter, Gilmore, Garrick oder Mantelano.
Aber auch Kaiserjäger, Tannenhain, Landfrieden oder Fahrewohl waren weitere Pferde, die überdurchschnittlichen Standard vertraten.
Unvergessen dürften vor allem seine Ritte mit Belesprit aus dem Gestüt Hofgut Fremersberg sein, mit dem er 1983 in Baden-Baden das Spreti-Rennen (Gruppe III) gewann. Der Frontal-Sohn stand oft etwas im Schatten solcher Klasse-Pferde wie Orofino oder Ordos, doch verkaufte er sich dabei trotzdem prächtig und galt auf der Rennbahn als äußerst populär.
Seinen letzten Ritt absolvierte er am 19.Dezember 1987 auf Tyr d’Aguilar in Gelsenkirchen-Horst, den er auf Platz vier beendete.









