Cup-Sieg durch Akeed Mofeed: Mutter aus Ullmann-Zucht

Das wichtigste der vier International Races, der mit 22 Millionen HK Dollar (ca. 2,1 Millionen Euro) dotierte „Cup“ blieb fest in einheimischer Hand. Dafür sorgten Akeed Mofeed (Foto), Trainer Richard Gibson und Jockey Douglas Whyte, die sich gegen den japanischen Gast Tokei Halo und Cirrus Des Aigles durchsetzen.

Akeed Mofeed stammt aus einer deutschen Mutterstute, der von Georg Baron von Ullmann gezogenen Wonder Why. Die deutsche Galopperzucht hat damit erneut bei einem der wichtigsten Renntage der Welt positiv für Schlagzeilen gesorgt.

Akeed Mofeed stand früher bei John Oxx in Irland im Training und war Vierter von Fünf im von Camelot gewonnen Irish Derby. In seiner neuen Heimat Hong Kong gewann er im Frühjahr aber das hiesige Derby gegen Endowing und Gold-Fun. Danach lief es für ihn mehr oder weniger nicht mehr rund.

Doch bei der Generalprobe zum Hong Kong Cup kündigte er sich hinter dem bereits erwähnten Endowing aber vor Millitary Attack, der heute Vierter wurde und California Memory, nachhaltig wieder an und startete heute sogar als Co-Favorit.

Die Überraschung des Rennens war sicherlich der zweite Platz des Japaners Tokei Halo mit Yutaka Take, der im Land der aufgehenden Sonne aber zu den besten Pferden gehört. Cirrus Des Aigles konnte mit Christophe Soumillon Rang drei erobern. Er war damit bester Europäer und bewies, dass er auch mit sieben Jahren wieder die alte Leistungsstärke zurück gewonnen hat.

„Es war gut, dass ich so geduldig geblieben bin. Am Ende wurde es ein bisschen eng für Akeed Mofeed. Aber als Cirrus Des Aigles nachgab, gab mein Pferd alles“, freute sich Siegreiter Douglas Whyte. Und Christophe Soumillon, Jockey von Cirrus Des Aigles, ergänzte: „Er liebt weicheren Boden und konnte dadurch nicht mehr entscheidend beschleunigen.“

Mit Platz acht musste sich Gestüt Ittlingens von Peter Schiergen trainierter Neatico begnügen. Andrasch Starke hatte mit dem Medicean-Sohn zu Beginn des Einlaufs einen großen Moment, doch wurde der Druck der Speedpferde dann doch zu groß.

Trotzdem war Andrasch Starke keineswegs unzufrieden: ‚Neatico lief ein gutes Rennen. Er war nicht zu weit weg und damit war alles in Ordnung‘

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