Im vierten Rennen des Tages, dem German Tote Saisonabschluss in Bremen, waren die dreijährigen Pferde angesprochen. Schon im vorangegangenen Ausgleich IV (1600 m) sah man, dass an diesem Tag die Rennen gut von der Spritze aus gewonnen werden können. Dark Fellow (173:10, Jördis-Ina Meinecke/Othman Manouar) gewann hier Start-Ziel. Es war der erste Sieg in Deutschland für Manouar.
Ein ähnliches Bild ergab sich im Dreijährige-Rennen über die Meile. Der von Sascha Smrczek für die Westminster Race Horses GmbH trainierte Footstepsinthesand-Sohn Schimea (84:10, Foto) zeigte sich unter Bayarsaikhan Ganbat bei seinem Debüt gleich siegfertig und gewann ebenfalls Start-Ziel leicht mit dreieinhalb Längen. Auf den Plätzen folgten Zareen und Valeron. Nach einem tollen Endkampf holte sich auch der Champion seinen Sieg. Auf der Fährhoferin Guajara (39.10) aus dem Quartier von Peter Schiergen gab sich Andrasch Starke nie geschlagen und kam noch an dem gut laufenden It’s Tiger vorbei. Drittes Pferd wurde Casiro.
Das wertvollste Handicap, ein Ausgleich III (1400 m), ging den von Waldemar Hickst trainierten Kasuga Danon (66:10). Für Reiterin Alexandra Vilmar war es der zweite Tagestreffer. Sie gewann auch noch mit Indian Rainbow (siehe Extratext). Seinen ersten Deutschland-Sieg feierte am Sonntag nicht nur Othman Manouar. Auch der 18jährige Italiener Nicola Sechi wurde zum ersten Mal zur Siegerehrung in Deutschland gebeten. Auf der von Werner Haustein trainierten Royal Sea gewann Sechi den Ausgleich IV über 2200 Meter. 427:10 zahlte der Sieg auf die Mamool-Tochter die erst seit kurzer Zeit bei Haustein in Training ist. Nicola Sechi arbeitet bei Werner Haustein und will dort nun auch seine Ausbildung beginnen.
Im Halbblut-Rennen gab es durch Breido (Sonja Daroszewski) und Briodolf (Cevin Chan) eine Vovcenko-Zweierwette. Das letzte Rennen (1600 m) der Bremer Saison gewann nach einem packenden Dreikampf Markus Klugs Keenness (29:10, Jozef Bojko) vor Russian King und Savignon. Es war der erste Auftritt von Keenness für das Gestüt Röttgen, die die Tiger Hill-Tochter auf der Auktion vom Gestüt Schlenderhan gekauft hatten. Der Umsatz am letzten Bremer Renntag belief sich nach den acht Rennen auf 151.000 Euro.










