Auch am Montagabend gab es auf dem Hippodrome de Wallonie in Mons-Ghlin wieder eine gute Ausbeute für die deutschen Quartiere. Nicht weniger als vier der sieben Rennen gingen an hiesige Ställe. Dabei gab es teilweise noch gute Quoten auf die deutschen Sieger. Sehr gut lief es auch für den niederländischen Besitzer Lucien van der Meulen.
Für diesen war gleich zum Auftakt in einem 2100 Meter-Handicap, das mit 8.000 Euro dotiert war, die Stute Mon Rose aus dem Stall von Axel Kleinkorres erfolgreich. Als 28:10-Favoritin gestartet, bezwang sie unter Eduardo Pedroza den Recke-Neuzugang König Hall (A.Pietsch) mit einem Kopf-Vorsprung. Als Fünfter verdiente auch ihr Trainingsgefährte Highland Fighter (St.Hellyn) Geld. Für Mon Rose war es der dritte Mons-Sieg bei vier Starts. Nahezu lachhaft war in dem von 13 Pferden bestrittenen Rennen die Quote in der Zweierwette, denn hier gab es nur 48:10, während der Zwilling immerhin noch 82:10 zahlte.
Diesen verpasste Daniel Klomps Ferro Sensation (St.Hellyn) in einem Altersgewichtsrennen über 1500 Meter (4.800 Euro), als er hinter Layer Cake (Foto), ebenfalls im Besitz von Lucien van der Meulen stehend und von Gerald Geisler vorbereitet, und Stall Molenhofs Nenzo nur Dritter wurde. Der Sieger Layer Cake gewann unter Anna van den Troost als 207:10-Außenseiter Start-Ziel. Als Fünfter verdiente hier auch Regine Weißmeiers Namecheck (F.X.Weißmeier) auch noch Geld.
Für den dritten deutschen Sieg sorgte in einem Verkaufsrennen für Dreijährige (2300 m, 6.400 Euro) Christian von der Reckes Burgoyne (A.Pietsch, 68:10), der überlegen mit sechs Längen gegen Hans Blumes Karnitz (St.Hellyn) gewann und sich damit für die Niederlag von vor zwei Wochen revanchierte, als der Einlauf genau andersherum war. Als Vierte verdiente auch Matthias Schwinns Funky Music (A.Best) Geld.
Sieg Nr. 4 für die deutsche Equipe gab es dann im letzten Rennen, einem weiteren ‚Reclamer‘ über 2300 Meter. In der 4000 Euro-Prüfung siegte die von Dr. Andreas Bolte trainierte Nicoletta Ana (77:10) unter Andre Best gegen Katja Gernreichs Kimbar (St.Hellyn). Geld verdienten in weiteren Rennen auch noch Katja Gernreichs Royal Kiss (J.Bojko) als Dritter in einem 2100 Meter-Handicap (4.800 Euro), und Tindorette (J.Bojko) als Fünfte in einem 950 Meter-Sprint, der mit 8.000 Euro dotiert war.











