Das deutsche Augenmerk wird am Samstag in Ascot auf dem frisch auf Gruppe I-Level heraufgestuften Stuten-Rennen liegen. Die mit 500.000 Pfund dotierten Qipco British Champions Fillies´ & Mares´ Stakes führen über 2414 Meter und werden Peter Schiergens Nymphea am Start sehen, die von Andrasch Starke geritten wird. Ende Juli gewann sie mit drei Längen überlegen nach einem begeisternden Solo den Grossen Preis von Berlin, danach sah sie Anfang September im Bosphorus Cup (Gr.II) von Istanbul als Dritte nicht verkehrt aus.
Sie startet allemal mit soliden Platzambitionen und mit ein bisschen Glück – vielleicht kann ihr auch der Coup eines Top-Level-Erfolgs in England gelingen. Ihr Trainer Peter Schiergen hat da ja mit Danedream seine Ascot-Erfahrungen gemacht, die nicht die schlechtesten waren. Und die vier Jahre alte Dylan Thomas-Tochter des Stalles Nizza hatte sich ja auch bereits im Juni als nur mit Kopf geschlagene Gruppe III-Dritte in Haydock bravourös aus der Affäre gezogen, zumal die Dritte des damaligen Rennens, Ambivalent, Ende des gleichen Monats die Pretty Polly Stakes (Gr.I) gewann.
Das Neuner-Feld von Ascot ist allerdings stark besetzt. Alain de Royer-Duprés frische Prix de l‘´Opéra-Siegerin Dalkala (C. Soumillon) ist nach den gezeigten Leistungen das schlagende Pferd. Allerdings sattelt Ralph Beckett auch seine Epsom Oaks-Siegerin Talent (J. Spencer), die auch als Zweite im englischen Leger gegen die Hengste glänzte. Johnny Murtaghs frische Gruppe II-Siegerin Belle de Crécy wird aus Irland anreisen (Zum Langzeitmarkt).
Diese schlug Mitte September bei ihrem Sieg auf dem Curragh Lady Cecils für Khalid Abdullah trainierte Hot Snap, die unter James Doyle mit von der Partie ist. Südafrikas Star-Coach Mike de Kock ist mit seiner unverwüstlichen, sechs Jahre alten Weltenbummlerin Igugu unter Patrick Cosgrave dabei.











