Mit einer Überraschung begann das Saisonfinale am Samstag auf dem Mülheimer Raffelberg. Im Altersgewichtsrennen über 2000 Meter kam die klar favorisierte Görlsdorferin Registara (14:10) nicht über den fünften Platz hinaus.
Früh in der Zielgeraden kam die Stute aus dem Stall von Trainer Markus Klug nicht entscheidend weiter. Den Sieg schnappte sich der aus einer Pause kommende von der Recke-Schützling Oasis Knight (A.Pietsch) vor Naurelia und der Riesenaußenseiterin Reply. ‚Die Pause war so geplant, er wird auf St. Moritz vorbereitet‘, so Siegtrainer Christian von der Recke nach dem Rennen. 34.921:10 zahlte die Dreierwette in dieser Prüfung.
Und auch im zweiten Rennen des Tages, einer Zweijährigenprüfung für Stuten über 1400 Meter, blieb die Favoritin unplatziert. Dabei handelte es sich um die Medaglia d’Oro-Tochter Russian Maria Star, die zwar lange mitmischte, am Ende aber nur als Vierte über die Linie kam.
Der Sieg ging an die Lokalmatadorin Turfmais, eine von Jens Hirschberger für das Gestüt Auenquelle trainierte Call me Big-Tochter, die unter Stephen Hellyn zur Quote von 31:10 gegen die gut endende Röttgenerin Nelke leicht ,it eineinhalb Längen Vorsprung zum Zuge kam. Dritte wurde die Brümmerhoferin Kiss me Kate.
‚Sie hat noch eine Nennung für den Preis der Winterkönigin, und dieses Rennen haben wir für sie durchaus noch im Kopf‘, so Trainer Jens Hirschberger nach dem Rennen.
Den Lauf zur Sport-Welt-Talent-Trophy gewann Vinzenz Schiergen mit Reinhard Johannsmanns Winnipeg, für den es der dritte Erfolg hintereinander war. Mit Ring of Fire und Orfleur auf den weiteren Plätzen wurde hier die Dreierwette nicht getroffen.
Einziger Aktiver mit zwei Siegen war Jockey Stephen Hellyn, der neben Turfmaid (Foto) auch noch William Mongils Ostpol zum Sieg im Ausgleich III führte. Bei gutem Besuch wurden zum Saisonfinale auf dem Raffelberg 131.250 Euro umgesetzt.










