Der Weg zur Winterkönigin – er beginnt meistens mit einem Auftritt in einem der sogenannten Trials. Eine dieser Prüfungen stand am Sonntag in Köln-Weidenpesch auf der Karte. Unter dem Patronat der Sauren Dachfonds gingen neun zweijährige Ladies in diesem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen auf die 1500 Meter. Eine erste Duftmarke hinsichtlich des Preis der Winterkönigin setzte die Auenquellerin Oriental Magic (Foto) aus dem Quartier von Jens Hirschberger, der es gleich zu Beginn zu langsam ging und die sich so selbst um das Tempo bemühen musste.
Der Kistenritt von Stephen Hellyn ließ sich von da an nicht mehr von der Spitze verdrängen. Dahinter hielt sich Peter Schiergens Debütantin Longina (Andrasch Starke) lange gut, aber die Monsun-Tochter musste spät die außen immer stärker werdende Feodora (Agnieszka Klus/Lennart Hammer-Hansen) vor sich dulden. Auf dem vierten Rang kam nach einem verpatzen Start noch die von Waldemar Hickst trainierte Perfect Mood (Umberto Rispoli) ins Ziel. Nach Viletta im vergangenen Jahr, fierte das Gestüt Auenquelle auch 2013 wieder einen Erfolg im Kölner Winterkönigin-Trial. Auch am Toto lohnte sich das Vertrauen auf die Doyen-Tochter. 174:10 zahlte der Außenseitersieg. (Video ansehen)
„Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie sich so leicht frei machen kann, aber sie hat heute ihr wahres Gesicht gezeigt“, so Jens Hirschberger. Eine Nennung für die „Winterkönigin“ hat die Doyen-Tochter indes (noch) nicht. Wie es mit Oriental Magic weiter geht, ließ Jens Hirschberger offen.








