‚150 Jahre Galopprennen in Leipzig – Preis des Gestüts Röttgen‘, das war der Titel des Hauptrennens am Samstag beim großen Jubiläumstrenntag im Leipziger Scheibenholz. Und es gab in dem aufgrund von einigen Schwierigkeiten mit Verspätung gestarteten Ausgleich II über die Distanz von 1850 m eine Kampfentscheidung, in der der Wallach Foreign Hill siegte.
Der Fünfjährige aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel, der als 32:10-Favorit ins Rennen gegangen war, wurde von Eduardo Pedroza lange am Ende des Feldes gehalten. In der Zielgeraden war er außen zur Stelle und kam genau auf der Linie gegen den lange wie der Sieger aussehenden Jackobo mit einem Kopf-Vorteil hin. Platz drei ging an Schiller Danon, der nur eine dreiviertel Länge zurück war.
Nicht am Rennen teil nahm Salzenforst, der nicht zum Einrücken in die Startmaschine zu bewegen war. Beim Start wurde dann auch noch Freemason reiterlos, woraufhin die Jockeys unterwegs stark aufpassen mussten.
Vor einer guten Karriere dürfte der von Champion Roland Dzubasz für Marlene Haller trainierte Zweijährige Cashel Rock stehen, denn der Areion-Sohn, der bei seinem Debüt in Hannover bereits Zweiter hinter dem Schlenderhaner Mantai war, gewann unter Alexander Pietsch als 16:10-Favorit das Youngster-Rennen über die Meile überlegen mit acht Längen Vorsprung gegen die Röttgenerin Wadeshda und die Auenquellerin Bella Valentina.
Einen sehr erfolgreichen Tag hatte der junge Amateur Vinzenz Schiergen, der nach überlegten Ritten mit den von Angelika Glodde trainierten Songan und Sterngold zum Zuge kam. Auf zwei Siege kamen ansonten bei den Jockeys noch Jozef Bojko (Dangus und Pourquoi) und Bayarsaikhan Ganbat, der mit Frank Trobischs Timara im Ausgleich IV und Stefan Richters Seepracht im Ausgleich III erfolgreich war. Bei den Trainern gelangen nur der bereits erwähnten Angelika Glodde zwei Erfolge.









