Novellist gibt sich im Go?en Preis von Baden keine Bl??e

So wie es die meisten Galoppfans und Experten erwartet hatten, endete am Sonntag der Longines 143. Große Preis von Baden (250.000 Euro). Das aktuell beste Pferd Europas, der von Andreas Wöhler für Dr. Christoph Berglar trainierte Novellist (13:10), gewann unter Eduardo Pedroza die zur Gruppe I zählende 2400 Meter-Prüfung in starker Manier und geht somit ungeschlagen in den Prix de l’Arc de Triomphe.

Eduardo Pedroza suchte mit dem Monsun-Sohn (Foto) gleich den Weg an die Spitze und führte das Feld bis Ende der Gegenseite an. Dann rückte sein Trainingsgefährte Seismos (Andrea Atzeni) an seine Seite und übernahm in der Folge das Kommando. Eingangs der Zielgeraden begann dann die Show. Eduardo Pedroza zog seinen Partner nun raus und ging an die Spitze. Von dort aus konnte er immer weiter zulegen.

Hinten kämpfte ein erneut starker Seismos immer weiter und konnte so den aufrückenden Meandre (Arslangirey Schavuev/Mirco Demuro) auf Abstand halten. Alles in allem war der Grand Prix spannender als erwartet, doch unterm Strich hatte Pedroza mit Europas Nummer 1 unter seinem Sattel zu jeder Zeit alles im Griff (Video ansehen).

‚Ich hatte viel Vertrauen auf Novellist‘, so Eduardo Pedroza bei der Siegerehrung. ‚Ich war froh, dass Seismos später vor uns war, so hatte ich in der Zielgeraden ein Führpferd‘, so der Jockey weiter. Und Wöhler fügte an: ‚Es war ein taktisches Rennen, nicht mit Ascot zu vergleichen. Am Ende war es aber ein souveräner Sieg.‘

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