17 deutsche Pferde f?r Rennen im Arc-Rahmen genannt

Nur noch fünf Wochen, dann steht auf der Pariser Nobelrennbahn Longchamp wieder das Rennsportwochenende des Jahres in Europa an, denn beim Meeting um den Prix de l’Arc de Triomphe gibt es ein Stelldichein der europäischen Spitzenpferde.

Neben dem mit 4,8 Millionen Euro dotierten Monstre-Rennen gibt es an diesem Wochenende noch sechs weitere Gruppe I-Prüfungen, vier Gruppe II-Rennen und zwei Araberrennen auf Gruppe I-Niveau.

Für den „Arc“ waren insgesamt acht deutsche Pferde eingeschrieben, von denen aber wahrscheinlich nur Novellist starten wird. Für die anderen Grupperennen, für die am Mittwoch Nennungsschluss war, kommen 17 in Deutschland trainierte Pferde in Frage.

Kandidaten für den Prix de Chaudenay (Gr.II, 3000 m, 200.000 Euro) am Samstag (5.Oktober) sind Quinzieme Monarque (Jens Hirschberger) und Saratino (Mario Hofer). Für die weiteren Grupperennen des ersten Meetingstages den Prix de Royallieu (Gr.II, 2500 m, 250.000 Euro) eingeschrieben wurden Adriana (Mirek Rulec) und Adoya (Andreas Löwe).

Auch für den Prix Dollar (Gr.II, 1950 m, 200.000 Euro) gibt es mit Superplex (Michael Figge) und Petit Chevalier (William Mongil) zwei deutsche Kandidaten. Im Aufgebot des Prix Daniel Wildensteins (Gr.II, 1600 m, 200.000 Euro) findet man mit Amaron (Andreas Löwe), Akua’da (Andreas Wöhler) und dem Darley Oettingen-Rennen-Sieger Gereon (Christian Zschache) gleich drei deutsche Pferde.

Für den Prix de l’Opera (Gr.I, 2000 m, 400.000 Euro) am Sonntag (6.Oktober) wurden Temida (Mitcho Mintchev), Shanjia (Conny Brandstätter), Red Lips, Adoya (beide Andreas Löwe) und Ars nova (Wolfgang Figge) eingeschrieben. Kandiat für den Prix du Cadran (Gr.(I, 4000 m, 300.000 Euro) ist der beste Extremsteher des Landes, Andreas Wöhlers Altano (Foto). Eine Nennung für den Prix de la Foret (Gr.I, 1400 m, 300.000 Euro) ist der inzwischen aus dem Stall von Uwe Stoltefuß zu Mirek Rulec nach Iffezheim gewechselte Sommerabend.

Auch im Aufgebot der beiden Zweijährigenrennen findet man deutsche Pferde. Eine Nennung für den Prix Jean-Luc Lagardere (Grand Criterium, Gr.I, 1400 m, 350.000 Euro) bekam Mario Hofers Stillman, während Indikova aus dem Quartier von Andreas Wöhler für den Prix Marcel Boussac (Gr.I, 1600 m, 350.000 Euro) eingeschrieben wurde. Lediglich im Prix de l’Abbaye (Gr.I, 1000 m, 350.000 Euro) findet man kein deutsches Pferd.

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